Pomedello, Giovanni Maria, Goldschmied, Maler, Kupfer- stecher und Medailleur von Villafranca, ein merkwürdiger Künst- ler der Schule des Vittore Pisanello. Sein Geburtsjahr und Lebensverhältnisse des Künstlers sind unbekannt, und nur aus wissen wir, dass Pomedello um 1534 in Kupfer gestochen 1 Seine Thätigkeit erstreckt sich indessen weiter hinauf; sei daille mit dem Bildnis des Stefano Magno ist von der Hagen, Briefe in die Heimath II., 75 fand in St. Gior- Verona zwei Gemälde von ihm, welche er ausführte.
Pomedello scheint die längste Zeit in Verona gelebt zu haben, Pomedello war ein trefflicher Medailleur, ist aber als wenig bekannt. Drei der unten folgenden Denkmünzen Tresor de Numismatique et de Glyptique abgebildet, aber nur derselben sind sicher von ihm. Ausser diesen Medaillen man noch solche auf Frederico II., Markgrafen von Mantua , die Venetianerin Isabella Sessa Michiel, auf Stefano Magno, Tomaso Moro, Präfekten von Verona . Die Rückseite letzteren Medaille zeigt einen auf dem Scheiterhaufen sterbenden Phönix. Eine andere Denkmünze hat das Bildnis des Lud- Canossa, Bischofs von Bajeux.
- Jacoba, Corregia. Forme. ac. Morum. Do- Büste der Jacobina Corregio. Rev.: Cessi. Dea. M
tis. Stat. Amor an den Baum gefesselt. Im Felde stehen die Buchstaben: P. M.;, sich wahrscheinlich auf diesen Künst- ler I£unizlu:ud. Abgebildet im Tresor etc. Med. Ital. pl. 34 No. 4, |
Joannes Aemo Venetvs., Veronae Praetor, Büste des Gio. Emo. Rev.: Et Paci et Bello M.DXXVII[. 1527. Im Abschnitte: Joannes. Maria. Pomedellvs. Vero- nensis. Fecit. Abgebildet im Tresor etc. pl. XMI. No. 6.
Fuss.. B..... Et, Longivs. Vivat, Servata, Fide. Ein unbekanntes weibliches Bildniss. Rev.: Ein Mann auf dem linken Knie mit einem Korb voll Blumen auf dem Kopfe, hinter ihm Amor auf dem Globus. Umschrift: Joan- nes. Maria Pomedellvs. Verone nsis.
Bartsch, P. gr. XV. 404, beschreibt zwei Kupferstiche von ihm, von welchen No. 1 ein figürliches Zeichen zeigt, angeblich jenes des Pomedello, wodurch der Künstler seinen Namen versinnlicht haben soll. Es stellt einen Apfel vor (Pomello).
- Herkules erwürgt den nemäischen Löwen. Er .ist auf den Knien dargestellt, und zwischen seinen beiden Füssen liegt die Keule. Rechts oben ist das Zeichen und die Jahrzahl
N 1534. H. 4 Z. 6 L., Br. 3 Z. 5 L. Dieses Blatt erwähnt
Bartsch. a a ;
Die Entführung der Dejanira; Nessus, vom Rücken gese- hen, und vom Pfeile des Herkules getroffen, umschlingt mit dem rechten Arme die Dejanira, und mit der linken fasst er den Pfeil. Schönes und sehr seltenes Blatt, mit dem Zeichen und der Jahrzahl 1534. H; 5 Z. 6 L., Br. 3 Z 6 L. Bartsch kannte dieses Blatt nicht. |
Hühner und Hähne, auch Enten, auf einem Blatte, 24 an der Zahl, und in verschiedenen Steillungen. Links vorn sind vier Hühner und vier Enten an einem Gefäß, aus wel- chem sie trinken. In der Mitte unten ist das Zeichen, und oben steht: Joannes Maria pomedellus Vinlafranco. Vero-
nensis f. 1534. 5 Z. 4 L. ins Gevierte, Dieses schöne Blatt erwähnt Bartsch sub num., 2. K «
- Die Abbildung eines Sarkophages. Darüber liest man: Rome Apoad S. Maria Rotöda 1534. Dieses Blatt erwähnt Brulliot.
C. J., Kupferstecher, wurde 1780 zu Archand en Vene (Doubs) geboren, und von Guyot unterrichtet. Er liess sich zu Paris nieder, und lieferte da eine grosse Anzahl von Blättern in Verschiedenen Manieren. Seine vorzüglichsten sind im grössten Werke über Aegypten und in dem Reisewerke des Capitaine Fris-
Meyrac, Miniaturmaler zu Paris, ein Künstler, der 1838 im Kunstblatte zu den vorzüglichsten seines Faches gezählt wird,
Zeichner, nach welchem L. Kilian das Bildniss des Sildiauers Alexander Collin gestochen hat,
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