Ploos van Amstel, Cornelis. Zeichner und Kupferstecher , ein in der Geschichte dieser Kunst merkwürdiger und oft genannter Mann, wurde (nicht 1732, wie Rost, Gissly u. A. sagen) zu Amsterdam geboren und mit aller Sorgfalt erzogen, da seine Eltern in sehr vermöglichen Umständen lebten. Er äußerte schon in früher Jugend große Vorliebe für Kunst und Wissenschaft, der Umgang mit kenntnisreichen Männern gab ihm schon in den Knabenjahren eine gewisse Reife des Verstandes, und einige Kunstfreunde erregten in ihm eine solche Neigung zur Kunst, dass er nicht nur eine bedeutende Summe auf die Anschaffung von Kunstschätzen verwendete, sondern auch selbst den Zeichenkursus sich mit Eifer widmete. Seine Sammlung von Handzeichnungen italienischer, französischer, deutscher und niederländischer Meister war weit berühmt, und die Nachahmung solcher Zeichnungen im Kupferstiche und Drucke beschäftigten ihn jahrelang, bis er endlich zu einem Resultate gelangte, wie vor ihm kein anderer. Er ahmte Ölgemälde mit ihren Farbenmischungen, Zeichnungen mit allen Landkreiden, getuschte Arbeiten u. s. w. bis zur Täuschung nach.
Er bediente sich dabei einiger geschickter Zeichner und Kupferstecher, die unter seiner Leitung von 1764 an eine Anzahl solcher Facsimiles lieferten. Mehrere sind von Ploos van Amstel selbst gefertigt, nicht minder trefflich als die übrigen, denn er war ein geschickter Zeichner und Stecher . Die ersten Versuche in Zeichnungsart und im Drucken mit mehreren Platten machte er vor einer eigenen Commission der Akademie der Wissenschaften in Harlem, um die Zweifel zu beseitigen, ob die farbigen Blätter einzig durch den Druck von mehreren Platten entstanden seien.
Dieses sein Werk kommt gewöhnlich in 46 Blättern vor, unter einem vom Ploos selbst gezeichneten Titelblatte, welches ein Monument mit lateinischer Inschrift zeigt, und darauf einen Genius, der einen Schild mit der Lilie hält. Man liest auf diesem hellbraun gedruckten und weiß gehüteten Blatte: Inventor Cornelius Ploos van Amstel. D. 1. Febr. 1765, fol. Die Blätter sind von — 46 numeriert, dies vom Künstler selbst, da er nur eine gewisse Anzahl von Abdrücken ausgehen lassen wollte. Es gibt außerdem noch andere Arbeiten, die in dem erwähnten Werke nicht vorkommen. J. A. G. Weigel beschreibt in der Achsenlese auf dem
Ploos van Amstel, Cornelis.
Felde der Kunst II. S. 29 ff. die Blätter eines Exemplars, welches ein Geschenk des Künstlers an Hendrick Feyt war, und dann kommen Abdrücke vor, die in den gewöhnlichen Exemplaren fehlen, so dass es den Anschein hat, als seien die Platten von Pla selbst vernichtet worden. Die Abdrücke, welche dieses Exemplar enthält, belaufen sich auf 137, die alle Weigel beschreibt: Abdrücke, die in den gewöhnlichen Exemplaren nicht vorkommen, Probedrucke, Probedrucke. Exemplare dieser Art wurden nur an wenige Freunde verschenkt. Über das berühmte Zeichnungswerk des Ploos van Amstel gibt es eine kleine Schrift: Avis concernant une collection d’estampes, selon la nouvelle invention de M. C. Ploos van Amstel, fils de J. C. In einer neuen Ausgabe haben wir dieses Hauptwerk künstlerischer Technik unter folgendem Titel: Collection d’Imitations de dessins d’agrément principaux maîtres hollandois et flamands, commencée par C. Ploos van Amstel, continuée et portée au nombre de cent morgemn. Avec des renseignements hist. et détaillés sur ces maîtres et sur leurs ouvrages. Précedée d’un discours sur l’État ancien et moderne des arts dans les Pays-Bas. Par C. Josi. A Londres chez C. 1821, roy. fol. Dieses Prachtwerk existirt nur in 100 Exemplaren, von welchen 77 in die Hände der Subscribenten übergingen, gegen die Summe von 40 Guineen. Darin findet man nicht nur die bekannten Blätter des Ploos van Amstel, sondern auch viele andere, die Josi nach schätzbaren Zeichnungen meist früherer Meister ihrer Manier meisterhaft ausführen liess, nebst dem Bildnis P. van Amstel. Auch die alten Exemplare, wie eines in der Auffassung von Weigel beschrieben ist, sind sehr kostbar. R. W. werthet (Kunstkatalog No. 4822) ein solches in 120 Blättern — unter 48 seltene, bisher unbeschriebene — auf 110 Thlr.
Ploos van Amstel starb 1708 zu Amsterdam, und 1800 wurde seine Kunstsammlung verkauft. J. A. Weigel zählt in der Ae 3 drei Bildnisse des Künstlers auf, die sich in dem Werke an Hendrick Feyt befinden.
Die Halbfigur des Künstlers, sitzend mit dem Grabstein in der Hand, umgeben von Attributen der Musik, Malerei und des Handels. Ohne des Künstlers Namen (nach J. Maris von N. van der Meer), fol.
Brustbild desselben mit dreieckigem Hut und den Schlüsseln in der Hand, zur Seite Attribute der bildenden Künste, des Handels, ein Globus etc. Ohne des Meisters Namen, aber nach einer handschriftlichen Bemerkung von P. de Bels, 1765, gr. qu. 4. Im ersten und zweiten Drucke
Ein anderes Brustbild desselben mit den Attributen des ersten Bildnisses. Ohne Namen des Radierers, 8.
Das Werk des Künstlers in der gewöhnlichen Ausgabe numerierten Blättern:
- Das Titelblatt, Monument mit Genius und die Dedicatio Viro Amplissimo, Nobilissimo, Jonae Witsenio Icto, °1 Amstelaedamensium Patri Consulique Vigilantissimo, Hunc a&ri incisorum Extyporum fasciculum, quati exarata et delineata Excellentissimorum inter Belg. Pictoribus imitantium, ea qua par est reverentia D. D. D. Cornelius Ploos van Amstel. D. 4. Febr. 1765, Al fol.
2 — 3) Zwei kleine Landschaften mit Bauholz am Ufer. Zaftleven del., v. Amstel fec. 1766. In Tusch, kl früherem Drucke leicht in Bister.
Ploos van Amstel, Cornelius. 417
Geschlossene Landschaft mit Viehherden und Hirten am Wasser. Adrian v. d. Velde del. 1705, getuscht, kl. fol.
Die Frau, welche zur Thüre hinaussieht, nach Rembrandt,
- Colorirte Zeichnung in den gewöhnlichen Werken, 4. Frühere Varietäten: a) in Bister, b) in lichtem Bisterton.
Der Khoabe ih der Hausthüre, oder Rembrandt’s Sohn Tirus, nach dessen Originalzeichnung, ehemals bei Goll von Fran- kenstein, jetzt bei S. Wooburn in England. In gleicher Grösse und Ausführung mit dem obigen.
Das Innere eines Bauernhauses, wo ein Mann die Zeitung liest, dabei drei andere Figuren, A. v. Ostade del. 1673. Als colorirte Zeichnung, 1760 gefertiget, kl. fol. Frühere Drucke in Bister.
Holländische Dorfansicht im Winter mit sechs Figuren am Canal, Friedrich von der Pfalz, oder der Winterkönig mit Gefolge, von H. Avercam de Stomme van Campen 1621 ge- zeichnet. Tusche, die Figuren in Farben behandelt, 1766, kl. fol.
Bildniss von Jan Josephszoon van Goyen, Brustbild, von A. van Dyck 1638 gezeichnet. In Zeichnungs-Manier, das Fleisch leicht mit Rothstein angelegt, 1709, 4.
Der Gemüsemarkt im Dorfe, von J. J. van Goyen 1653 ge- zeichnet. In schwarzer Kreide 1767, qu. fol.
Der Viehmarkt beim Dorfe, nach demselben, das Gegen- stück.
Das Mädchen am Clavier, G. Douw del. 1660. Der Kopf lavirt, die Draperie flüchtig rot, 1706, 4. Das Original besitzt Baron Verstolk van Goëlen.
Marine; ein grosses Schiff auf der See und kleine Fahrzeuge, Amsterdam in der Ferne. L. Backhuyzen del. 1604. In Tusche 1760, gr. qu. 8. Früherer Druck in Tuscheston von zwei Platten.
Die sitzende Bäuerin, welche Blinzen bäckt, nach Metzu. In schwarzer Kreide, 1708. gr.
Hirten mit Vieh bei einem Flusse, von N. Berghem 1654 ge- zeichnet. Leicht getuscht, 1769, kl. qu. fol.
Maria das Jesuskind anbetend, in einer Einfassung von Blu- men auf hellbraunem Grunde, nach A. Bloemaert, 1760, 4.
Die Bauerngesellschaft im Vorhofe des Hauses, ein alter Bauer spielt die Violine, nach A. v. Ostade’s Gemälde in der k. Sammlung im Haag. Ein Hauptblatt in Farben, 1760, kl. fol. Frühere Probedrücke: a) fast nur Umriss, b) mit unvollendetem Tuschton, c) vollendeter Tuschton, d) in far- bigen Tönen.
Die junge Frau mit dem Buche am Tische, das Bildniss der Maria Tesselschade, Tochter von Roemer Visscher. Nach der Zeichnung von H. Golzius bei J. de Vos in Amsterdam. Rothstein und schwarze Kreide, kl. fol. Es gibt einen wenig vollendeten Probedruck.
Portrait eines Mannes im Lehnstuhle sitzend, C. Visscher del. 1651, in schwarzer Kreide, 1771, kl. fol. Im früheren Drucke unvollendet in Schwarzkreideton von zwei Platten.
Landschaft mit Wäscherinnen im Vorgrunde, der Mann führt ein gesatteltes Pferd, nach Ph. Wouvermans (1601). In Tuschmanier, 1771, qu. 4.
Das Innere einer gotischen Kirche mit dem Zeichner, 1650 v. P. Saenredam gezeichnet. In Farben lavirt, 1774, 4.
Naglers Künstler-Lex. 7d. XT 27
Pfoos van Amstel, Cornelis.
Frühere Versuche: a) mit drei Tuschtönen ohne Umrisse, b) in Farben mit weißen Säulen.
Concert von zwei Figuren. Karel van Mander del. 1643. Leicht laviert, 1772, 4.
Ein sitzender Mann mit Mütze und Bandelier, die Flöte haltend. G. Flink del., 1643. In schwarzer Kreidemalerei, 1773, fol. Frühere Drucke: a) Licht in schwarzer Kreide, b) gemischter Kreideton.
Flussansicht mit Schiffen, in der Ferne eine Stadt, mit P. Coopse, Tusche, etwas gefärbt, 1775, gr. qu. 8.
Der schlafende Bauer auf dem Schemel an der Bretterwand, im Grunde drei andere, welche schmausen. Ad. Brouw del. 1635. Bister, 1775, 4. Varietäten sind: a) in einem linden Tuschtone von der rechten Seite, b) der Bauer in doppeltem Tuschton.
- Der Spieler mit Karten am Tische, F. Mieris del. In schwarzer Kreide, 1777, 4. Es gibt zwei mehr oder niger vollendete Probedrücke.
27–28) Zwei Pudelhunde, der eine liegend, der andere sitzend, nach W. v. Mieris. In schwarzer Kreide, qu. 12. Die Original hat Proclamator Weigel in Leipzig. Im ersten Pro- drucke sind beide Blättchen auf einer Platte wenig voll- endet, im zweiten ist die Arbeit weiter vorgerückt.
Der Fischausrufer mit Klöppel und Becken, nach C. de Sart, 1776. In chinesischer Tusche, 4. Frühere Drucke: a) Federumriss und lichter Tuschton, b) in Bisterton, Mann im Umriss.
Der Herr bei einer Dame, der Page reicht ihr zu nach Terburg. In Bister, 1779, kl. fol. Frühere Drucke: in Tusch.
Die sitzende junge Dame mit einem musikalischen mente. G. Netscher del. 1664. In Tusche, oval in
32–33) Zwei Seestücke, eines mit aufgehender Sonne, das dere mit Mondschein, nach L. Backhuyzen. In chinesischer Tusche, 1781, qu. fol.
Das Urtheil des Salomon, nach L. van Leyden’s Zeichnung der Gallerie des Erzherzog Carl von Österreich, 1515. Bister, 1782, gr. 4.
Die Landschaft mit einer Ruine, und im Vorgrunde Bauer mit dem Esel, nach Th. Wyck. In Bister, 1782, u. fol.
Die fünf sitzenden Direktoren des Waisenhauses in Haarlem. J. de Bray del. 1663. In chinesischer Tusche, qu. fol. Original bei Goll von Frankenstein.
Der Anwalt und sein Gehülfe. J. Steen del. 1672. In nesischer Tusche, 1777, 4. Im früheren Versuche: a) Feder- umriss, b) zum Theil in Tuschtönen.
Der Hirt die Schaafheerde durch das verfallene Thor bend. J. van der Does del. 1609. In chinesischer Tusche, 1781, 4.
Bergige Landschaft mit Gebäuden und Viehherden. der Meer de Jonghe del. 1704. In chinesischer Tusche, u. fol.
Der Schlächter und sein Weib im Inneren eines Hofes, J. Saenredam’s Zeichnung von 1610. In chinesischer Tusche,
- Frühere Drucke: a) Federumriss, b) mit zwei Tuschtönen.
- Die Bauernfamilie in der Stube, das Weib mit dem sitzt neben dem Korbe, dabei ein Junge. C. Boga del.
Ploos van Amstel, Cornelis.
in Bister vollendet 1772, 4. Im frühen Drucke: a) Feder- umriss, b) in zwei Bistertönen.
Der Botaniker am Tische beschäftiget, dabei drei Männer, nach G. v. Eckhuut, 1780. In Bister, qu. 4.
Eine Landschaft mit vier Schafen am Stalle, nach K. du Jardin. In chinesischer Tusche, qu. 4.
Der Chymist und seine Gehülfen im Laboratorium. J. Lang- hans 1711. In Bister, qu. 8.
Flussansicht mit drei Schiffen am Ufer. J. Esselens del.
- In chinesischer Tusche, 1771, qu. fol. Frühere Drucke: a) leichter Kreideentwurf, b) in zwei Tuschtönen.
- Dorfansicht mit vielen Figuren, rechts Wasser, von A. v. Everdingen gezeichnet. In Bister, 1782, qu. fol.
Höchst seltene, in gewöhnlichen Exemplaren nicht vor- kommende Blätter, mehr oder weniger vollendete Probe- drucke, nach dem von J. A. G. Weigel in der Achren- Jese beschriebenen Exemplare, und nach R. Weigel’s Exemplar in 120 Blättern, detaillirt im Kunstkataloge No. 4822. Bei den Blättern aus G. Weigel’s Exemplar ist die Größe bloss allgemeinhin durch 4., qu. 4., gr. 4., 8. etc. angegeben.
Bildnis von W. T. Block, Mr. Scheeps Timmerman. Is gebooren te Zaardam 31. May 1684 en heeft heedens 8. May 1775 zyn 154 Schipvood’ Ed: O: H: onderhanden. Mit dem Monogramm des Künstlers und der Jahrzahl 1775. In Rothstein- manier, H.7 Z. O L., Br. 5 Z. 9 L. Im Probedruck vor der Schritt, J. A. G. Weigel nennt auch noch einen Druck in schwarzer Kreidemanier.
Brustbild eines Mannes mit frisiertem Haar, in Tusch und Rothstein licht gehalten, kl. 4. Daselbe Blatt mit Hinter- grund und stärker in den Tönen.
Der Kopf eines Kindes, nach A. v. Dyck, Kreide und Tusch- manier, H. 5 Z., Br. 3 Z. 9 L.
Der heil. Franziscus, nach A. Bloemaert. Bistermanier, H. 4 Z. 7 L., Br. 3 Z. 2 L. Es gibt davon einen Probedruck.
Adam und Eva umschlungen stehend, wahrscheinlich nach Bloemaert, in Bister, 4. Ein Federumriss bei G. Weigel z. „Tweede Pruef“ bezeichnet.
Der Herr des Weinberges im Evangelium, nach C. Luyken, in Tuschmanier von Schreuder, H. 4 Z., Br. 5 Z. 6 L. Dasselbe Blatt braun gedruckt.
Ein stehender Mann bei Baulichkeiten, nach demselben. Bistermanier, H. 3 Z. 2 L., Br. 1 Z. 11 L.
Ein Mann am Tische bei der Geldkasse, vor ihm ein Arbei- ter mit einem Papier, ein anderer an der Thüre wartend, wahrscheinlich nach Luyken, kl. 4. a) Federumriss, b) in Bister.
Lazarus an der Thüre des Reichen, der stehend unter der Thüre zu ihm spricht, wahrscheinlich nach Rembrandt, Tusche, 4.
Ein lesendes junges Weib, anscheinlich nach G. Metzu. Rothstiftmanier. H. 6 Z. 3 L., Br. 5 Z. 8 L. Dasselbe Blatt in wenig vollendetem Probedruck.
Lesendes altes Weib in ganzer Figur sitzend, anscheinlich nach G. Metzu, 1650. Bistermanier, H. 11 Z. 3 L., Br. 7 Z. 11 L. Es gibt davon einen Probedruck, und einen noch früheren, wenig vollendeten Abdruck.
Die alte Hirtin mit dem Stab, vielleicht nach A. Both. T
Ploos van Amstel, Cornelis.
Sitzender Bauer mit Pfeile und Krug, nach Ostade in Fär ben, H. 3 Z. 4 L., Br. 2 Z. 7 L. Sitzender Bauer mit Glas und Krug, nach demselben in Fär ben, H. 3 Z. 6 L., Br. 2 Z. 5 L. In R. Weigel’s Exem Flar 1768 als Geschenk an Feyt angemerkt. Im früheste robedruck ist die Platte grösser, mit Lüchern in den Rändern Die Bauern beim Trinken, nach Ostade, bekannt durch d Jetzteren Radirung: Le goute, Bartsch Nr. 50. Io Hollasi nennt man es „het kleine Binnenhuis. In Bistermanier, H. 7 Z. 8 L., Br. 9 Z. 5 L. Ein sitzender Bauer, die Pfeife anzündend, neben ihm der Erde der Krug, wahrscheinlich nach Ostade, Federon riss und in Farben, kl. 4. . Zwei kleine Mädchen, nach Ostade. Kreidemanier, H. 3% Br. 2 Z. 10 L. Dasselbe Blatt roth gedruckt. Die Bauernfamilie in ihrer Wohnung, nach Ostade. Tut manier, H. 8 Z. 9 L., Br. 8 Z. 2 L. Der pissende Bauer, anscheinlich nach Ostade, Robt® manier. H. 3 Z. 3 L., Br. 2 Z. 1 L. Ein sitzendes Weib mit Korb, das Gegenstück, in Bl stein, H. 3 Z., Br. 2 Z. 1 L. ; Ein stehender Bauer, fast vom Rücken gesehen, nach O Bistermanier, H. 5 Z. 2 L., Br. 2 Z. 11 L. Ein sitzender Bauer mit Krug und Glas in den Händen, & Fuss auf einem Schemel, nach A. v. Ostade, kl. 4, a) Felt umriss und linder Tuschton des Hutes, b) doppelter Tusch ton, c) in Farben., ° , Eine Bauernstube mit einem sitzenden arbeitendem Wi neben der Wiege, ein Mann spricht zum Fenster nach Ostade. Federumriss, kl. qu. fol. Eine Bauernstube, der sitzende Alte spricht zu einem W die ein Kind füttert, neben einem sitzenden Jungen. Mädchen trocknet Windeln am Feuer, nach O.sla£. a) in lichtem Bisterton, b) in dreifachem Tuschton. _ Ziehende Marktleute mit Wagen an der Thüre eines W hauses, vor der Wirthin eine Bettlerin, wahrscheinlich Ostade. Federumriss und licht in Bister, qu. 4 Blatt, blos linder Bisterton, ohne Umrisse, Das Weib mit dem schreienden Knaben, dabei noch Weib mit zwei anderen Kindern, nach Rembrandt, h und Bistermanier, H. 7 Z. 6 L., Br. 5 Z. 4 L. _ Im druck weniger lavirt; auch ein Federumriss. Ein Herr und eine Dame mit ihrem Diener, und auch dere Figuren am Meeresstrand, nach J. Esselens. ß manier, H. 4 Z. 4 L., Br. 6 Z. 5 L. In einem fr Drucke Federumriss und etwas Tuschton, Ein stehender Bauernknabe mit grossem Hut, vielleicht C. Visser. Kreidemanier, H. 7 Z. 4 L., Br. 5 Z. 4 L. Probedruck weniger vollendet. Der Soldat mit einem Weibe. L’Amoureuxg. R. Vinkei vivum delin. 1767. Federmanier, H. 5 Z. 9 L., Br. 4 Z.
manier, H. 4 Z. 6 L., Br. 2 Z. 10 L. Kinder als Gepien der Jahreszeiten, nach J. de Wit. Bn manier, H. 6 Z. 9 L., Br. 4 Z. 5 L.
Kinder mit Wein, oder der kleine Bacchus und seine Ö spiell‘en. nach demselben in Bistermanier, H. 6 Z., Br. £: 10 L.
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Fünf Kinder um ein Weingeßiss mit Trinkgeschirren und Trauben, nach J. de Wit., a) Federumriss, b) Bister und weiss gehüht., 4.
Schwebende Genien mit Blumen und junge weibliche Figu- ren in Wolken, nach demselben, Tusch, qu. fol. ,
Drei Kinder mit Weintrauben, die ein vierter auf der Mauer austheilt, nach Wit. a) Federumriss, b) im Carmin- ton von der Gegenseite , c) im stärkeren Rothsteinton, 4.
Der Dorf-Geiger, in Rothsteinmarier, H. 53 Z. 2 L., Br. 1 Z. 9 L.
Ein stehendes Weib mit Mantel und Hut, das Gesicht ver- hüllt. In Kreide und Tuschmanier, H. 3 Z. 7 L., Br. 1 Z. 11 L. A
Korbflechter und andere Figuren bei einem Hause. Bister- manier, H. 3 Z. 4 L., Br. 2 Z. 11 L.
Das Bauernweib mit dem Kinde, nach C. du Sart. In Far- ben, H. 4 Z. 6 L., Br. 2 Z. 8 L. Es gibt einen Probe- druck.
Ein stehender Bauer seinen Krug betrachtend, wahrschein- lich nach Dusart, 4, a) Rothstein, b) stärker und mehr la- virter Ton.
Halbfigur eines alten Bauern mit der Mütze, den Krug in den Händen, wahrscheinlich nach F. Hals. Schwarze RKreide, 4,
Eine Hand in schwarzer HKreide, in J. G. A. Weigel’s Exem- plar handschriftlich vom Künstler J. v. d. Myn del. bezeich- net, qu. 4, *
Das Schweinschlachten in einem Bauernhofe, sieben Fi- guren nach C. du Sart, 4. a) Umriss und an einigen Stellen bloss im Tuschton, b) in drei Tuschtönen, ein Weib blos im Umriss,
Ein am Baumstamme sitzendes Kind, Federumriss und Bister, u. 1 ;
Ein Mann mit dreieckigem Hute, der ein sitzendes Weib liebkost, wahrscheinlich nach C. Troost, 4. a) Federum- riss und etwas Rothstein, b) Rothsteinumriss.
Ein kleiner sitzender Bauernjunge mit grossem runden Hut, kl. 4. a) Schwarze Kreide, b) Rothstein.
Eine am Tische bei Licht sitzende arbeitende Frau, nach Schalken. Bister, 4. '
Ein stehender Alter mit grossem Hut und Schurzfell vor dem Schubkarren. Auf dem Blatte des Exemplars für H. Fe steht: Eerste Proef en met Couleuren te drukken 1767. Bi- sterton und etwas gefärbt, 8.
Ein stehendes betendes Bettelweib mit einem Stocke, 8. a) Fe- derumriss, b) die Figur auf dem Rücken in starkem Tusch- tone, c) vollendet in Tuschtönen,
Ein Seeufer mit vielen Segelschiffen, rechts stösst ein Schif- fer auf einem Pfahlkopfe den Kahn ab, wahrscheinlich nach Backhuyzen, qu. fol. a) Federumriss, b) in Tusche.
Das sitzende lesende Weib, nach J. de Bray, 4. a) Unvoll- kommener: Probedruck mit etwas Tuschton, b) mit mehr Tuschton , c) mit Tuschton und etwas Rothstein, d) mehr vollendet.
Der Reiter am Pferde stehend, das ein Junge hält, spricht zu seinem Hunde, nach Ph. Wouvermans, a) Federumriss, b) in Tusche. ,
Die Köchin, oder ein sitzendes Weib mit dem Kraute in der Hand, mit einer holländischen Unterschrift, welche be- sagt, dass Wilhelm V. von Oranien dieses Blatt den 13. Märe
1773 in Beiseyn des H. Roon, Brovesser Alleman, Ploos v. d. Amstel, C. Buys und B. Schreuder gefertiget hat, 4. a) Rrei- denumriss, b) in Rothsteinmanier, c) schwarz gedruckt,
Marine mit Schiffen, nach W. v. d. Velde jun., in Turh- manier. H.5 Z. 10 L., Br. 9 Z. 6 L.
Eine ähnliche Marine, nach demselben und in gleicher Ma- nier. H.4 Z.5 L., Br. 9 Z. 1 L.
Hafenansicht mit Figuren und Schiffen, nach J. Lingelbach, in Bistermanier. H.3 Z. 11 L., Br. 5 Z. 1 L.
Eine See mit zwei dreimastigen Schiffen und einem Segel- schiff, wahrscheinlich nach W. v. d. Velde, Federun- riss, 4.
Landschaft mit zwei Figuren, anscheinlich nach J. C. Dietsch in Tuschmanier, H.4 Z. 6 L., Br. 5 Z. 10 L.
Zwei Blumen- und Fruchtstücke: Blumenvase auf einem steinernen Tische, Korb mit Wein und Früchten auf dem selben, nach J. v. Huysum. Tuschmanier. H. 7 Z. 11 Br. 5 Z. 10 L.
Ein Blumenstück, nach demselben, 1735. In Farbe, 8 Z. 10 L., Br. 6 Z. 1 L. Im Probedruck weniger voll.
Plotarchus, s. Protarchus.
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