Pizzoni. — Plaas, Plas oder Plaes, Pieter van der, 4041
scheuen hatte. Er malte — mit letzterem in der Capelle des heil. Christoph in der Kirche der Eremitaner von St. Augustin in Padua , und da kommen seine Gemälde jedenfalls jenen des ?Vlantegna nahe. Vasari sagt: Pizzolo habe hier einen Gott Vater in Majestät zwi- schen den Doctoren der Kirche thronend vorgestellt, und dieses Bild sieht man noch hinter dem Altare der Capelle. Man kann es aber eher die Himmelfahrt Mariä nennen. Darunter sind einige Apostel und oben im Bogen sieht man Gott Vater. F. Novelli hat dieses Bild nach L. Bricfa’s Zeichnung gestochen. Ausser diesem wusste Vasari nur noch von einem anderen Gott Vater in der Ca- pelle von Urban Perfetto» Faccio (Guida di Padova 1818) erwähnt eines Eckhauses bei der Pescheria vecchia, dessen Aussenseite von Pizzolo bemalt war. An den Capitälen zweier Pilaster liest man : Opux Nicoletti. Die Ursache, warum von Nicoletto so wenig Bilder vorhanden waren, findet Vasari darin, dass er immer das Schwert in der Hand hatte, und sich viele Feinde machte, deren einer ihn beim Nachhausegehen meuchlings tödtete. Das Todes- jahr ist unbekannt. Man weiss nur, dass er zu Ende des 15. Jahr- underts gestorben ist.
ÜHOm, Architekt , der im 18. Jahrhunderte grossen Ruf genoss, be- sonders in der Schweiz . Er baute von 1762 — 72 die St. Ursus- Kirche zu Solothurn , ein prächtiges architektonisches Werk.
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