Pits, William. — Pizarro, Antonio, 399
seinem Geburtsorte, welchen er auch mit Gemälden verherrlichte. Auch in der Umgegend finden sich Bilder von ihm. Er malte bereits 1556, und starb er.
William Pitt, Bildhauer zu London , wurde um geboren, und auf der Akademie der erwähnten Stadt zum Künstler herange- bildet, bis er nach Italien sich begab, um in Rom weiteren Stu- den abzulegen. Es finden sich von seiner Hand treffliche Bild- werke, deren Motive aus der Geschichte oder Mythologie ent- lehnt sind. Diese Werke verrathen ausgezeichnete Geschicklichkeit und
eigenthümliche Kraft, athmen Leben und Bewegung, in der größten Mannigfaltigkeit der Charaktere. Seine Basreliefs werden des- wegen vorzüglich geschätzt, wie jenes, welches die Centauren bei
der Hochzeit des Pirithous vorstellt, 1831 gefertigt u. s. w. Nicht
geringeres Verdienst haben auch seine Rundbilder und die Büsten,
voll charakteristischen Ausdrucks.
Florinus de, Architekt , ein Franzose von Geburt, wurde von Alfonso II. nach Spanien berufen, um die Stadt Avila, die von den Mauern zerstört wurde, wieder aufzubauen. Er begann 100 das Werk, mit Beihilfe Cassandro’s.
Malcher, der um 1545 in München lebte, Werke von ihm fan- dend nirgends angezeichnet, dass über ein Pitz gelebt hat, ist undlich.
Carl, Maler von Saarbrücken , erhielt in Zweibrücken von Ch. Mannlich den ersten Unterricht, und machte unter Leitung dieses Meisters solche Fortschritte, dass ihm derselbe nach wenigen Jahren die Ausschmückung der Decke und der Wände des Theatersaales in Zweibrücken übertragen konnte. Diese Ma- lereien, nach Mannlich’s Zeichnungen, gefielen dem Herzoge Carl II. so wohl, dass er den Künstler auf seine Kosten nach Paris und Rome reisen liess. Er studirte da die Werke grosser Meister, und suchte sie nachzuahmen, aber mit wenig Glück, da die Bil- der, welche er vor und nach seinen Reisen gemalt hat, mehr ge- schätzt wurden, als die, welche er in einer steifen und kalten Ma- lerei zu Rom gemalt hatte. Ein gepriesenes Bild mit lebensgrossen Figuren ist sein sterbender Antonin, welchen J. Leybold 1803 für Frauenholz gestochen hat. Das Gegenstück, der Tod der Cleopa- tra, blieb in der Zeichnung. In der königl. Gallerie zu Bamberg ist von ihm ein Gemälde, welches einen Jahrmarkt mit seinem bunten Gewühl vorstellt, lithographirt von J. A. Krafft. Dann malte Pitz auch Bildnisse und Allegorien. Eine solche, Künste und Wissenschaften in der Rheinpfalz unter Carl Theodor vorstellend, und bei dessen 50jährigem Regierungsjubiläum gemalt, hat d’Argent radirt; qu. imp. fol. Siegried stach nach ihm eine Scene aus dem Leben des Rudolph von Habsburg. Bei der Invasion der Franzosen in Bayern flüchtete er sich nach Prag, und starb da 1705 im 32. Jahre.
Giovanni Battista, Maler von Belluno, war Tiepolo’s Schü- ler. Starb jung um 1750. Ein älterer Maler, Namens Viva, lebte in Venedig.
Briro, Antonio, Maler, Schüler von D. Greco, blühte in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts zu Toledo, und führte da meh-
Erste Gemälde aus, unter welchen man die Gründung des Trinitätsordens in der Dreieinigkeitskirche: daselbst, rühmt, wie die Geburt der Maria in der Kirche S. Maria di Casarubios. Pizarro war ein guter Zeichner und als Colorist nicht minder schätzbar.
Sein Todesjahr kennt man nicht. Im Jahre 1608 war er bereits thatig. Alard Pompo hat 1618 drei seiner Bilder gestochen.
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