Pincerna, Johannes, Bildhauer, der in Halberstadt arbeitete, schon gegen Ende des 15. Jahrhunderts. Er ist nämlich der Verfertiger des Denkmals des Prübstes Johannes Pincerna, welches Bischof Ernst 1401 im Dome zu Halberstadt setzen liess. Wenn dieses Werk, welches ihm Fiorillo zuschreibt, wirklich von Pincerna ist, so muss er ein sehr hohes und glückliches Alter erreicht haben; denn sein Werk ist auch das abenteuerliche Monument des Erzbischofs Friedrich von Magdeburg, und Administrators zu Halberstadt, aus Sandstein gefertigt. Oben sieht man das lebensgrosse Bildnis des Bischofs. An der linken Seite des Monuments sind Adam und Eva an einer Säule von der Schlange gewunden – und der Tod hat sie an der Kette, während der Teufel auf der Mandoline spielt. Auf der andern Seite steht die Barmherzigkeit, und Christus führt Tod und Teufel gefangen (fort). Auch sitzt der Teufel in einen Stock geschlossen. Ganz unten liest man: Hoc opus exsculpsit. Joannes Pincerna .
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