Pignoni, Simone, Maler von Florenz , wurde 1614 geboren, von F. Furini unterrichtet, welchen er, so wie den C. Maratti, viel kommen nachahmte. In den Kirchen zu Florenz sind Bilder ihm, und darunter nennt man als seine Meisterstücke, den Allmächtigen, austheilenden heil. Ludwig in S. Felicita, und den seeligen Bernardino Tolommei in Monte Oliveto. Pignoni wird zu den besten Künstlern seiner Zeit gezählt. Selbst Maratti schätzte unter den Florentinern nur ihn und den Gabbiani. Bellini nennt ihn in seiner Buccheride „Varcipittorissimo de’ buoni“, ein Ausdruck, der im Italienischen nur durch die licentin poetica hervorging, im Deutschen nicht leicht zu geben ist. Es heißt: erzählen unter den Guten. Pignoni wird auch von neueren Schriftstellern noch sehr gelobt, wie von Fiorillo, der verständigen Komposition wegen, und von Ticozzi, der reinen Zeichnung, der Wahrheit der Färbung und Ausdruck willen. Pignoni starb , wie dessen Grabstein bei den Theatinern zu Florenz besagt. In der R. d. Firenze wird 1706 als sein Todesjahr genannt. In der Galleria zu Florenz ist Pignoni’s Bildnis, welches G. Prenner gestochen hat. C. Lasinio stach nach ihm die Vermählung der heil. Caterina, und J. E. Haid die Töchter des Pelias durch Medea betragen, ein schönes Schwarzdruckblatt.
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