Pigeot, Rinder and Schuafe' auf der Weide.,
Radl, A;, der weisse Ochse, grosses und schönes Blatt, bei gedruckt. &4 ;
Shouman, A., Copie von Potter’s Blatt No. 16.
Thelot, Copie des Kühers, No. 14.
Tischbein, H., die Rache der Thiere an dem Jäger, ı9 Radirung, — Die pissende Kuh, nach dem Meisterwerk Eremitage , radirt und mit Aquatinta übergangen. _
‚ Unger, W., der von den Thieren gefangene Jäger, die reiche Cömpöosition in der k. Eremitage zu St. Petersburg. Der Eber von Hunden angefallen.
Vaillant, W., die Kuh mit zwei Kälbern, schönes Sa- kunstblatt. ' |
Visscher, J., Folge von Kühen und Ochsen, s. Pol Blätter No. 2 — 8. |
‚:Völbinger, die pissende Kuh, das Bild der Eremitage St. Petersburg ‚ grosses lith. Blatt.
W. $.i ;bcod,'emige schöne Radirungen und Landschafts
“ Viehi -#
Eigenhändige Radirungen.
. P. Potter hat selbst mehrere Blätter radirt, deren Bartsch P I. 30 . 18 beschreibt. Sie zicehen die Aufmerksamkeit der lebhaber in hohem Grade auf sich, es ist aber nur za be dass die ganz vorzüglichen Abdrücke so selten geworden sınd dies Meisterwerke ihrer Art, und von einer Wahrheit thierischen und vegetabilischen Natur, wie sie nur der Beobachter zu geben im Stande ist. Bei Potter sind die F
Blätter liefern Beweise, wie glücklich er durch malen ordnung und durch wehlberechnete Wirkung selbst in diese losen Bildern das Wohlgefallen zu erregen wusste. Er le Nadel mit grosser Zartheit; und unterstützte dieselbe n“ Jeicht mit dem Grabstichel. Die Haut seiner Kühe und Pf zeichnete er mit kurzen Strichen, die er blos in breiten © eiwas verlängerte, und damit einen bewunderungswürdigs druck der Haare erzielte. Die Pflanzen auf den Vorg Kühers No. 14 und des Zabucaia No. 18 zeigen eine £eäzen‚ wie man sie nur selten in den von Malern radirten ndet,
Eine Folge von 8 Blättern mit Ochsen und Kühen, mit des Jen auf dem ersten Blatte, in Holland ‚„het bullenbuekje“ Es gibt von dieser berühmten Folge dreierlei Abdrüche:
I. Vor den Numern nur mit: P, Potter inv. et exud. Schr selten.
Il. Mit den Numern jn derf unteren Ecke rechts, und z Adresse des Clement de Jonghe. Die Worte: et ezcnd Potter’s Namen fehlen. Bei Weigel 28 Thir. |
IL. Mit der Adresse des F. de Wit rechts oben. Auch diese Ab- drücke sind noch sehr schön. Bei Weigel ein Exemplar 18 Thlr. Manchmal ist die Adresse ausgefräst.
Der schwarze Bullen, im Profil stehend nach rechts. Im Grunde melkt eine Bäuerin die Kuh, und eine andere liegt auf dem Boden. Den Stier und die kleine Gruppe erblickt man am Ufer eines Flusses, und darüber hinaus eine Stadt. An einer Mauer oben links steht: Paulus Potter F. 16650.
Die stehende Kuh nach rechts, der Kopf en face, in einiger Entfernung rechts eine liegende Kuh vom Rücken gesehen, H. 3 Z. 8 L., Br. 5 Z. 1 L.
Die liegende Kuh am Zaune rechts, im Profil nach links erichtet. Am jenseitigen Ufer des Flusses sieht man das Dorf und weidende Kühe. H. 3 Z. 8 L., Br. 5 Z. 1 L.
Die grasende Kuh im Profil nach links, wo an einem Baume eine andere liegt, von vorn gesehen. Im Grunde rechts sieht man das Dorf mit dem Kloster am Ufer des Flusses. H. 3 Z. 8 L., Br. 5 Z. 2 L.
Die stehende Kuh, in dreiviertel Ansicht nach links, bei den Kräutern am Baumstamme. Im Grunde zeigt sich ein Dorf mit Kloster. H. 3 Z. 8 L., Br. 5 Z. 2 L.
Die pissende Kuh, fast vom Rücken gesehen, nur ein wenig nach links gewendet. Links sind zwei Schafe, in der Ferne rechts sieht man das Dorf unter Bäumen, und drei weidende Kühe. H. 3 Z. 10 L., Br. 5 Z. 2 L.
Die zwei sich stossenden Stiere; der eine, mehr vom Rücken gesehen, ist nach links gerichtet, der andere, vor ihm, mit erhobenem Schweif, greift an. Links in der Ferne ein kleines Gehölz. H. 3 Z. 10 L., Br. 5 Z. 3 L.
Die zwei vom Rücken gesehenen Kühe; die eine am Schlage stehend, rechts eine solche liegend. Links über der Barriere ist eine Hütte und Gesträuch, und in der Ferne rechts ein Bauer zu Pferd. H. 3 Z. 8 L., Br. 5 Z. 1 L.
Copien dieser Folge:
a) Von Ignaz Joseph de Claussin, im Sinne der Originale und äusserst getreu, aber etwas kleiner. Das erste Blatt ist nur 3 Z. 10 L. hoch und 5 Z. 1 L. breit. Auch bei den anderen ist das Format 1–2 L. kleiner.
b) Augsburger Copie von der Seite des Originals, viel ge- ringer in der Arbeit. Leopold execud. gr. 8.
c) Alte gute Copien von der Gegenseite.
d) Vergrösserte Copien mit einigen Zusätzen, kl. qu. fol.
Folge von fünf Blättern verschiedener Pferde, ohne Numern.
- Das friesländische Pferd, ein grauer Apfelschimmel, im Profil nach rechts gerichtet, die Mähne mit einem Bande verschneidet. Es steht auf einer Aue unter schwarzem Himmel.
Rechts unten: Paulus Potter f. 1665. H. 5 Z. 8 L., Br. 8 Z. 6 L.
I. Im ersten seltenen Abdrucke reicht der Schweif des Pfer- des nicht bis zu dem Schlagschatten der Vorderfüsse, zwischen Schweif und Schatten ist eine weiße Stelle von einer Linie. Man nennt diesen auch den Abdruck mit dem kurzen Schweif, à la courte queue.
II. Im zweiten Abdrucke sind die Schweifhaare verlängert.
Potter, Paul.
- Das wiehernde Pferd im Profil nach links, in der Feroi
rechts ein anderes Pferd, den Kopf nach dem Beschauer ge richtet. Das Land durchschneidet ein Fluss, und im Mittl lgrunde zeigt sich ein Dorf mit Bäumen. Rechts oben: Pau lus Potter f. 1652. H. 5 Z. 8 L., Br. 8 Z. 8 L.
Der Stutz. Ein englisches geflecktes Pferd, Schweif un d Mähne gestutzt, im Profil nach links, auf einer Erhö hung ist ein ähnliches Pferd vom Rücken zu sehen, und n unten steht: Paulus Potter f. 1652. H. 5 Z. 7 L., Br. 3 5 L.
Die zwei Wagenpferde auf der Weide, das eine z. links fast vom Rücken gesehen, das andere fast im P rofil von vorn. Auf der Weide sind auch mehrere Kühe, das Dorf zieht sich von der rechten Seite des Landes nach der Mitte des Blattes herein. Unten nach rechts: Pau lus Potter f. 1652. H. 5 Z. 8 L., Br. 8 Z. 8 L.
Die Schindmähre, im Profil nach links gerichtet, in ger Entfernung ein totes Pferd und ein grosser Hund. nach rechts: Paulus Potter f. 1652. H. 5 Z. 7 L., Br. 7 L. Weigel (Kunst-Catalog No. 9125) wertet berühmte Folge auf 80 Thlr. /
a) Die guten originalseitigen Copien dieser Folge b die Adresse: Ex formis N. Visscher cum Privil. auf j Blatte rechts unten, bis auf jenes mit der Schindmähre wo man sie in der Mitte bemerkt. Diese Copien s auch rechts numerirt, die Folge enthält aber um ei? mehr, welches No. 4 bildet, Hengst und Stute enthaltet Das eine dieser Pferde ist fast im Profil nach links gerichtet, das andere im Profil nach rechts. Links w ist ein Baumstamm, und im fernen Hintergrunde ein M ner Thurm. In der Mitte unten liest man: Paulus Pot f., fälschlich hinzugesetzt, was auch die schlechte Za nung verräth.
b) Die gegenseitigen Copien sind am Boden bezeich net: Paulus Potter f. H. 5 Z. 6 — 8 L., Br. 8 Z. 4 — 6 L.
Originalseitige Copien v. J. J. Claussin, die in der M und Breite um eine Linie kleiner sind.
d) Alte Copien. Allardt excud., kl. qu, fol.
e) Andere Copien. Prechler excud. Pragae, kl. qu f
Der Kuhhirt mit den Kühen am Hügel, im Vorgrunde eine stehende Kuh nach links gerichtet, und rechts liegt d andere bei Kräutern.
Dies ist der Hauptgegenstand des Blattes, aber im en Abdrucke erscheint die Platte um 2 Z. 3 L. länger, 4 ter links ein Teil abgeschnitten wurde. Da sieht der ursprünglichen Platte eine Gruppe von drei Kühen, eine stehend vom Rücken gesehen, die beiden andere end nach rechts gewendet. Diese Gruppe fehlt im s rucke. Auch liest man links: Pauwelus Potter In. Ao 1643. Höhe der unbeschnittenen Platte: 6 Z. 8 L. 9 Z. 9 L.
Die Abdrücke scheiden sich, wie folgt:
I. Von der größeren Platte, mit dem Worte Pauwelus Potter und mit der Jahrzahl 1643, statt 1649. H. selten.
II. Von der verkleinerten Platte; mit der Schrift: Paulus Potter inv. et f. 1640, ohne weitere Adresse, Schrift bei Weigel ein Exemplar 16 Thlr. 12 gr.
Potter, Paul.
I. Mit der Adresse von Clement de Jonghe. IV. Mit Schenk’s Adresse; Auch diese Abdrücke sind noch gültig.
Der Schäfer auf dem kleinen Hügel mit gekreuzten Beinen, die Flöte blasend, hinter ihm der Hund. Am Fuße des Hügels sind acht Schafe, in einiger Entfernung links ruhen zwei andere, ein einzelnes kommt vom Hügel herab. Auf fernem Felde ist ein Mann mit dem Karren. Rechts unten steht mit der Nadel gerissen: Pauwelus Potter inv. et f. A. 1044, gegen die Mitte gestochen: Clement de Jonghe excudit, H. 0 Z. 7. L., Br. 9 Z. 9 L. Bei Weigel 15 Thlr. Es gibt auch Abdrücke ohne Namen des Malers und ohne Adresse, indem beim Drucke die Schrift künstlich zugelegt wurde.
Der Kahkopf, fast en face, nach links blickend. Das Thier scheint mit dem Kopf über eine Hecke herüber zu ragen, und über dessen Hals schwebt ein kleiner Vogel. Rechts ist ein grosser Baumstamm, links unten steht: Potter fec. H.
Dies ist das seltenste von Potter’s Blättern, und desswegen in Nachbildungen vorhanden, die den Unerfahrnen trügen könnten, da sie alle von der Originalseite genommen sind. Die eine dieser Copien ist von J. Bemme, die andere von A. Shouman, jede ungefähr um eine Linie kleiner, und ohne Namen. Die bessere ist auch daran erkennbar, dass der kleine Vogel über dem Halse der Kuh keinen Kopf hat. Die dritte Copie ist von A. Bartsch, und mit dessen Namen versehen.
- Die rauhende Kuh, nach links gerichtet. Hinter ihr, rechts, sind zwei kleine Bäume und ein Strauch, links vorn sieht man einen Baumstamm, und auf der Fläche des Grundes eine Hütte mit Bäumen. H. 3 Z. 10 L., Br. 5 Z. 2 L.
Dieses leicht und trefflich radirte Blatt ist äußerst selten. A. Bartsch hat es für seinen Peintre-Graveur copirt, aber mit dem Namen bezeichnet, so dass keine Verwechslung statt finden kann, wenn nicht in der Mitte oben Bartsch’s Name ausgekratzt ist. Man muss daher die Stelle genau untersuchen.
Ein bei einem Baume sitzender Affe, in Brasilien Zabucaia genannt, ein Name der in grossen Charakteren oben im Auftrage steht. Rechts liest man: Paulus Potter fecit 1650. H. 7 Z. 8 L., Br. 5 Z. 8 L. Dieses mit ausserordentlicher Zartheit behandelte Blatt ist eines der schönsten des Meisters, aber sehr selten.
Ein Pferd, Kopf, Brust und Halberleib stehend gegen links gewendet, rechts ein Baum; geätzt und kalte Nadels-Arbeit. Plattenrand. H. 3 Z. 9 L., Br. 2 Z. 10 L. Plattenrand, H. 4 Z. 2–3 L., Br. 2 Z. 11 L. bis 3 Z.
Obwohl Original, ist dieses äußerst seltene, fast einzige Blatt nirgends erwähnt. R. Weigel ist der erste, der es im Kunst Cataloge No. 8136 nennt. Im k. Museum zu Amsterdam ist ein Abdruck.
Folge von acht Blättern mit Ochsen und Kühen, irrig dem P. Potter zugeeignet, nach Bartsch No. 1. 3. 6. 7. 8. von J. Visscher radirt, No. 2. 4. 5. von unbekannter Hand, alle
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