Piepenhagel, August

Piepenhagel, August, Landschaftsmaler von Soldin in Preussen ,

erlernte in seiner Jugend das Knopfmacher Handwerk, und durch

reiste in seinem Gewerbe mehrere Länder Europas; die Schweiz

war es aber, die ihn eigentlich zum Künstler bildete. Helvetia

weckte seinen Sinn für Naturschönheit, und von nun an war

seine Lust, die Gegenden, die er pilgernd durchzog, in Aussicht

Umrissen auf dem Papier zu fassen. Anfangs malte er nach

Kupferstichen mehrere Landschaften in Öl, dies schon mit großer

Erfolge; im Jahre 1824 fing er aber an, nach der Natur zu

len, und es sind jetzt Werke von ihm da, die mit eben so großer Wahrheit, und reicher Farbenpracht dargestellt, als sie mit Geschmack und Meisterschaft behandelt sind. Piepenhagen hat einen reinen Sinn für Schönheit und Anmut in Form und Farbe. Er lebt in Prag .

Jhera, Zeichner, nach welchem Jurian Coowyk eine Landschaft gestochen haben soll. Rechts am Baume sieht man einen Mann und ein Quäg dem Armkorbe, in Tuschemier.

Jheraccini, F., g. Lithograph zu Florenz, ein jetzt lebender Künstler, von welchem wir aber nur folgendes Blatt kennen.

Anielo Doni, nach Rafael’s Bild in der florentinischen Gallerie, 1829 Lith., fol. Das Gegenstück ist von Pierucci.

Verantonio, Giovanni, 10 Sposino genannt, Bildhauer zu Bdin, und daselbst im Dienste des Papstes Pius VI. Er restaurirte mehrere antike Bildwerke des Museo Pio-Clementino, und führte auch eiserne Werke aus. Unter diesen nennt man die Statue Pius VI. Dieser Künstler starb um 1814.

Firmi, Domenico, Bildhauer zu Florenz, und sein Bruder Gio. Battista, waren Schüler von A. Ferrucci, und blühten in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Von Domenico sieht man in der Gallerie Tossi zu Florenz Herkules und Jole, eine Marmor-Gruppe, die gemeiniglich dem B. Bandinelli zugeeignet wird, Gren bhat sie in Kupfer gestochen. In der Kapelle des heil. Jacob & der Dominikanern zu Florenz ist von einem dieser Künstler ein marmornes Krucifix.

Edmund, Maler zu London, blühte um die Mitte des 17. Jahrhunderts, und fertigte verschiedene Bilder; die aber bei dem 1666 erfolgten Brand von London grösstentheils zu Grunde gingen. Er malte historische Darstellungen, Landschaften und Architekturücke. Starb um 1666, mit dem Rufe eines geschickten Künstlers.

Erce, Edward, Bildhauer, wahrscheinlich der Sohn des Obigen, * man weiß, dass jener einen Sohn hatte, der ein geschickter Bildhauer war. In den Gallerien von Christ-Church zu Oxford sind von ihm die Büsten Newton’s und Christ. Wren’s. Andere seiner Arbeiten kamen in die königl. Schlösser.

G. Stefano, Maler von Florenz, war Schüler von B. Bronzino. Er stellte Werke in Rom für den Cardinal Alessandro de Medici, nach dem späteren Pabst Leo XI., und für einige Kirchen dieser Stadt. Diese Werke sind nicht von Härte frei, besser einige in Florenz, wo er mit Vasari auch an der Kuppel des Domes malte. Im Palast Pitti ist ein Bild der Opferung des Isaac, welches von Pieri herrühren soll, und in der Johanniskirche daselbst sieht man den Täufer Johannes, wie er die Stadt segnet. Dieses Gemälde hat G. Cecchi gestochen. Starb um 1600, in einem Alter von 87 Jahren.

A.ntonio de’ genannt lo Zotto oder lo Zoppo-di Vicenza, * hinkende Vicentiner. Er arbeitete um 1738. Er malte Landschaften in Öl und Fresco, zu Vicenza, in Rovigo und anderen.

Er bewies grosse Handfertigkeit, ist aber manierist in hohem

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