Picchiani oder Picchiatti, Francesco Antonio, genannt Pic- chetti, Architekt und der Sohn des Obigen, genoss zu Neapel Ruf, und baute da mehrere Kirchen und Klöster, in dem gewöhn- lichen schlechten Style seiner Zeit. Sein Werk ist die Kirche und das Kloster S. Giovanni delle Monache, und jenes de’ Miracoli. Ferner baute er die Kirche des heil. Augustin bei der Münze, jene der Amore divino, von S. Girolamo delle Mönache, von Monte de Pieta, die Porta Albana u. a. Grossen Ruhm erwarb er sich dadurch, dass er dem ungeschickt angelegten Seehafen mit Cipro eine andere Richtung gab. Sein Werk ist auch die prächt- liche Stiege, welche von der Darsena auf den Palastplatz führt. Dann hatte Picchiani auch den Ruf eines großen Alterthumsken- ners. Er bereiste ganz Italien , um für den Vice-König Anticaghen aufzusuchen. Starb 1690. —
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