Pian, Antonio de

Pian, Antonio de, Zeichner, Lithograph und Maler, wurde 1784 zu Venedig geboren, und desselbst in den Anfangsgründen der Kunst unterrichtet, bis er nach Wien sich begab, wo der Künstler mannigfaltige Thätigkeit entwickelte. Er war daselbst einer der ersten, welche in der Lithographie glückliche Versuche machte. Seine Blätter waren 1820 schon sehr beachtenswerth, und für jene Zeit gehören sie zu den fertigsten und ausgeführtesten im Allgemeinen. Sie sind theils nach eigener Erfindung, theils nach Canaletto und englischen Vorlagen bearbeitet. Dann hat Pian auch in Kupfer gestochen, und verschiedene Gemälde ausgeführt, fast lauter architektonische Darstellungen. Von seinen Blättern erwähnen wir:

  1. Gothische Halle mit einem Grabmale im Vordergrunde, nach eigener Erfindung.

  2. Gothische Halle mit der Durchsicht nach einer Capelle, eine Erfindung.

  3. Die Schenke bei Mestre, nach Canaletto.

  4. Verschiedene Decorationen zur Zauberflöte.

  5. Ähnliche mit gothischer und römischer Architektur,

wurde um 1760 geboren, und im Vaterlande zum Künstler gebildet. Später arbeitete er einige Zeit in Wien , wo im Verlage des Tranquillo Molto einige seiner Blätter erschienen, welche in Aqua- inta, in Punktir- und Linienmanier ausgeführt sind.

  1. Das Bildnis eines Malers, der, mit der Reisfeder in der Rechten, zum Fenster hinaussieht. F. Galimberti dipinse. Gio. de Pian disegno e incise, in Linien- und Punktirmanier.

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