Pfenninger, Johannes

Pfenninger, Johannes, Maler, geboren zu Stäfa am Zürichsee 1765, gestorben zu Zürich 1825. Als der Sohn eines Färbers musste er sich in seiner frühen Jugend mit Ofenmalen beschäftigen, später verfertigte er Schattenrisse im Hause des berühmten Vaters, und endlich bildete er sich zum Kupferstecher unter Anleitung des H. von Mechel in Basel , wo er auch zugleich illustrierte. Nach zwei Jahren beschäftigte er sich wieder mit den Vater’schen Unternehmungen und überzog Gemälde in Wasserfarben mit einem glänzenden Firniss, so dass sie die Kraft der Ölgemälde erreichten, aber leider nach ein Paar Jahren dunkel und gelb wurden. Auch wurden viele Versuche in der Wachsmalerei gemacht. Endlich entschied er sich für die Ölgemälde und reiste 1790 nach Rom , wo er zwei Jahre unermüdet im Vatikan sich übte, und berühmte Werke nachbildete. Seine eigenen Werke bestechen in schönen und sprechend ähnlichen Bildnissen in Öl und Miniatur, und andern Darstellungen etc., worunter viele aus Gessner’s Idyllen geschöpft sind. Seine Färbung ist klar und rein, so wie denn Pfenninger überhaupt zu den vorzüglichen Künstlern seiner Zeit gehört. Dies beweisen außer seinen Gemälden auch die Zeichnungen in Aquarell und Rister, die sich von ihm finden. Eines seiner beliebtesten Gemälde ist der erste Schiffer (nach der Idylle Gessner’s), von Hegi in Aquatintamanner gestochen. Er bildete auch mehrere geschickte Zeichner.

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