Pfenninger, Heinrich, Maler und Kupferstecher , wurde 1749 in Zürich geboren, und Lavater war es, der seinen Hang zur Kur unterstützte, worauf ertheilte ihm B. Bullinger drei Jahre Unterric
im Zeichnen und Malen, und zuletzt ging er nach Dresden , um un- ter Zingg und Graff sich weiter auszubilden. Er copirte auch et- liche Bilder von Rembrandt, van Dyck und Rigaud, und wollte so gänzlich der Malerei sich widmen, als er bei seiner Heimkehr durch Lavater wieder davon abgezogen wurde. Lavater liess durch ihn für seine Physiognomik Zeichnungen fertigen und Bildnisse radiren, und da diese zur grössten Zufriedenheit ausfielen, so be- schloss Pfenninger, auch forthin nur mit der Radier-nadel zu ar- beiten. Nachdem er im Vaterlande eine bedeutende Anzahl von Werken dieser Art geliefert hatte, begab er sich nach Paris , wo er um arbeitete, und später ging er nach Ungarn , wo er noch 1808 lebte. Um 1815 starb der Künstler. Zu seinen besse- ren Blättern gehören:
Das Bildnis des Künstlers, nach J. H. Lips, 8.
B. Amerbach, nach Holbein, 8.
Calvin, 4.
Albert von Haller, 4.
L. Euler, 4.
Rafael Mengs, nach diesem, 8.
P. B. von Muralt, 4.
Martinus, Abt von St. Blasius, Halbfigur, nach Amman, Hauptblatt, s. gr. roy fol.
Canonicus Breitinger, 4.
Court de Gebelin, 4.
Diaconus. Pfenninger, Bruder des Künstlers, 4.
Theodor de Beze, 4.
Salomon Gessner, nach A. Graff, 8.
Bodmer, nach Tischbein, 8.
Paracelsus ab Hohenheim, 4.
Sebast. Castellio, 4.
Caelius secundus Cureo, 4.
Mehrere Blätter in L. Meister’s Biographien berühmter Män- ner aus der Schweiz, und zu dessen Charakteristik der be- rühmtesten deutschen Dichter.
Vier Landschaften nach Sal. Gessner, qu., fol.
Einige Ansichten in der Schweiz,
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