Pfaundler, Johann Caspar

Pfaundler, Johann Caspar, Zeichner und Kupferstecher, ein Vetter des Obigen, wurde 1766 zu Reutte geboren. Als Rechtsanwalt in Inns- bruck zeichnete und raderte er in seinen Nebenstunden Landschaften, und leistete in beider Hinsicht Lobenswertes. Der Tod überraschte ihn 1814. Den Nekrolog gibt die Innsbrucker Zeitung desselben Jahres: Nr. 34. Von seinen radierten Blättern erhaltene wir:

  1. Sechs kleinere und vier größere Ansichten aus Tirol, schwarz und illuminirt.

  2. Vier kleine Blätter in dem 1811 zu Innsbruck erschienenen Almanach, die Monumente der Philippixm Welser und Maximilian I., die Pfarr- und St. Johanniskirche zu Innsbruck vorstellend.

  3. Johann Gottfried, Maler und Kupferstecher von Ulm, lebte und arbeitete in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Ulm und Augsburg. Sein Sohn oder Enkel, Christoph Andreas, war ebenfalls Maler und Kupferstecher , der 1772 im 48. Jahre starb. Vom älteren Pfautz sind:

  4. Das Bildnis von Carl Ludwig Stromeyer in Ulm, von Pfautz gemalt, 1740, 12.

  5. Johann Caspar Schauer, nach G. Spitzel.

  6. Dr. J. M. Lancisi, ohne Namen des Malers.

  7. Die Bildnisse der Heiligen Olympiades und Paternus, nach Blünchgärtner’s Zeichnung.

  8. Abbildung des Münsters in Ulm, nach J. Geiger, fol.

  9. Die Barfüsserkirche in Augsburg , wie sie 1724 erneuert wurde, gezeichnet von J. Th. Krauss, 5 Blätter.

  10. Der Schauer’sche Garten in Augsburg, von Ch. Weyermann gezeichnet etc.

  11. Abbildung einer neuen Feuerspritze, fol.

  12. 50 Blätter für Masculi encomia coelituum, von C. A.

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