Peytavin, Jean Baptist, der ältere genannt, Historienmaler Chambery, bildete sich zu Paris in David’s Schule, und fing 43800 an; mit eigenen Werken hervorzutreten. Damals sah von ihm ein Bild, welches Phryne vorstellt, wie th eines Ver chens angeklagt wird, und dieses Debut fiel für ihn mm®
günstiger aus, als sein zweites Auftreten mit dem Gemälde,
\ ches die sieben Athenerinnen vorstellt, welche dem M“'°" opfert werden sollten. An diesem Bilde wollte gar nichts en, wie man in den Nouvelles des :arts II. 37 Jesen kao9.., gen rühmte man das schauerliche Bild, welches eine Vestalin stellt, die mit ihrem Kinde lebendig begraben wird. Landon, mles I. 178, spricht sich über dieses Werk auf das vorlh°"" aus, und gibt es auch im Umrisse. Im gleichen Geiste comp'
ist auch das Gemälde eines römischen Opfers, welches Landon I. c. IV. 131 lobt, bis auf die etwas zu schwarze Färbung.
Im Jahre malte er die Polyxena, 1808 Metabus mit seiner Tochter auf der Flucht, und 1814 brachte er in Paris zum letzten Male Gemälde zur Ausstellung: ein Mann, der mit seiner Frau in einem unterirdischen Gemach vor den Gräußen des Krieges Zuflucht sucht, und eine Episode des Kindermordes. Peytavin malte auch auf Porzellan. Das oben erwähnte Bild der unglücklichen Vestalin hat er selbst in Kupfer gestochen.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_cvNRGQRp4uYC/