Peyre, Antoine Marie

Peyre, Antoine Marie, Architekt , wurde 1770 zu Paris geboren, und von seinem Vater Marie-Joseph in den Aufbau der Architektur unterrichtet.

der Kunst unterrichtet, nach dessen Tod sich Anton Franz Peyre seiner annom. Später genoss er auch den Unterricht von Boulle und Regnard, und auf solche Weise sattsam vorbereitet konnte er es wagen, als Concurrent bei den verschiedenen Bauunternehmungen seiner Zeit in die Schranken zu treten. Die Zahl seiner Entwürfe und Plane ist bedeutend, nur trug er damit nicht immer den vollkommenen Sieg davon. So erhielt er mit seinen Zeichnungen zum Monumente der Ehrenlegion, welches im Raume des Temple de la Gloire, der späteren St. Madeleine, eine Stelle finden sollte, nur den dritten großen Preis beim Concours des Institutes. Früher, schon , leitete er die Arbeiten am Musée des monuments français, im Jahre 1800 hatte er das Theatre de la Gaité erbaut, und dann wurde ihm die Restauration des von Mansard erbauten Schlusses von Maison, so wie die Herstellung des Schlosses von Ecouen zur Wohnung für die Töchter der Ehrenlegionsritter anvertraut. Im Jahre 1823 baute er die Schlachtmuseen in Lille , 1824 und 1827 war er mit der Restauration des Palais de Justice beschäftigt, leitete er die Bauten in der Conciergerie zu Paris , und so stand er auch noch bei mehreren anderen öffentlichen Bauunternehmungen an der Spitze. Nach seinen Entwürfen wurde das Gebäude der Veterinärschule zu Alfort errichtet. Dann fertigte er auch Pläne zur Villa Trocadero auf den Höhen von Chaillot, im Angesichte der Ecole militaire, und einen Entwurf zum Palais de l'Industrie, sowie jenen zum Obelisken des Pont-Neuf. Andere Entwürfe sind in zwei Werken, welche er herausgegeben hat, wie jene zur Restauration des Odeon dem zweiten Brande.

Peyre erhielt die Stelle eines Architecte du Gouvernement, wodurch er den Orden der Ehrenlegion, sowie den russischen St. Vladimirorden erhielt. Er war ferner Mitglied der Jury der Architekten, s. w., und zahlreiche jüngere Architekten verehren ihn als ihren Meister. Im Februar des Jahres 1831 wäre er bald ein der seiner Kunstliebe geworden, weil er sich der Verstümmelung der Sculpturen des Triumphbogens auf den Carrouselplätzen muthig machtete.

qu'on, Jean François Peyron, Historienmaler und Kupferstecher, geb. 1744 zu Aix, und von dem älteren la Greffe in der Malerei unterrichtet: Im Jahre 1773 wurde ihm der Prix de Rome der Akademie zu Toulouse verliehen, welche den Künstler 1783 auch unter die Zahl ihrer Mitglieder aufnahm; seine vorzüglichsten Werke fallen aber in eine spätere Zeit, in welcher er sich von Fesseln des früheren akademischen Schulzwanges immer mehr befreite, ohne indessen den neueren Bestrebungen ungehindert folgen zu können. Peyron wurde 1787 Direktor der Manufaktur der Gobelins, für welche er viele Gemälde ausführte, als Vorbilder zu Tapeten. Von seinen anderen Werken ist das „Aemilius Paulus“ als Besieger des Perseus, welches 1804 den Anerkennungspreis erhielt, später in der Galerie des Louvre aufgestellt worden. Im Louvre ist auch jenes Gemälde, welches „Caius Cicero“ darstellt, der, um den Leichnam seines Vaters zu erhalten, Gefängnisse sich weiht. Für die Kammer der Deputirten malte er „den Tod des Sakrates“, ein Bild, welches besonders bewundert wurde, wie aus Landon Annales IV, 48 erhellt, wo man zugleich die Abbildung findet. An diese Gemälde reihen sich noch andere streng historische Darstellungen, mehr oder weniger

er nach den Grundsätzen der älteren französischen Schule be llelt. Auch ein Schlachtbild malte er, den Tod des General oubert.

Gabet verzeichnet mehrere andere Gemälde von Peyron. taldi stach Oedipus auf Colonos, ein Gemälde von 1806, und I son jenes Bild, welches 1812 unter dem Titel: Les filles d’Ath zur Ausstellung kam. In Landon’s Annales findet man einige che im Umriss nach ihm. Peyron starb 1820.

Dieser Künstler hat auch mehrere Blätter radirt, nach Pov Rafael und andern Meistern,

  1. Moses vertheidiget die Töchter von Jethro, nach N- Pou: Zeichnung, und dem Maler Vien dedicirt, schmal qu. |

  2. Etliche andere Radirungen nach Zeichnungen von Pou gere_n Peyron nach Gault de St. Germain’s Versicherun esass.

  3. Sokrates im Begriffe den Giftbecher zu trinken, So pret a boire la cigu@& P, Peyron inv. et pinx. et # 1790, qu. fol.

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