Petrus, Bildhauer, der im 13. Jahrhundert lebte, und zwar einige Zeit in London , wohin er unter der Regierung Heinrich III. gekommen sein soll. In der Westminsterabtei ist das zierliche Monument Eduard des Bekenners sein Werk, ein altarähnliches, von mannigfaltigen Säulen getragenes Denkmal, mit gefärbtem, und teilweise auch mit weißem Glas musivisch ausgelegt. Die Inschrift war durch gelbe Steine gebildet, sie ist aber fast ganz zerfallen. Man las da:
Anno Milleno Domini cum septuageno Et bis centeno cum completo quasi deno 5° w 4 Hoc opus est factum, quod Petrus duxit in actum Romanus civis, homo, causam noscere si vis Rex: fuit Henricus, sancti praesentis amicus.
Daraus ersehen wir, dass Petrus ein römischer Bürger war, der 1272 das Monument vollendete, aus Auftrag des Königs Heinrich, der seinen heiligen Freund Eduard damit ehre. Man schreibt diesem Petrus auch die Malereien zu, die an der Decke über dem Mausoleum des sächsischen Königs Sebert waren, aber längst verwischt sind. Da waren die Heiligen Johannes und Petrus dargestellt, dann die beiden Könige Sebert und Edward der Bekenner.
Die englischen Archäologen nahmen ferner auch den schönen Boden vor dem Hauptaltare der Westminsterkirche als Werk
des Petrus, oder eines seiner Schüler, zunächst aus dem Gru weil Abt Richard de Ware, der den Künstler nach England rufen haben soll, auch diesen Boden fertigen liess, wie man dessen Grabschrift erschen kann:
Abbas Ricardus de Wara, qui requiescit Hic, portat lapides, quos hic portavit ab urbe,
Diese Annahme hat immerhin einige Wahrscheinlichkeit, ist aber die Behauptung Vertue’s und Walpole’s, welche u diesem Petrus Romanus den Pietro Cavallini vermuthen. Letzt Jebte cein Jahrhundert später. Auch ein Schüler des Giotto k er nicht, gewesen seyn, und mit A. Tafı ist er gleichzeitig. | führléchero Angaben über englische Meinungen s. Fiorillo 107 &.
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