Petrazzi, Maler von Siena

Petrazzi, Maler von Siena , war Schüler von F. Vanni und V. Salimbene, hing aber an Surri mehr, als an diesen Meistern. Auch aus der oberitalienischen Schule nahm er nicht selten seine Vorbilder. So sah Lanzi in einem Privathause zu Siena von Petrazzi die Darstellung des Gastmahles in Cana, wo der Maler den Paolo Veronese vor Augen hatte. In seiner Commu- nion des heil. Hieronymus bei den Augustinern fand Lanzi zu viel Carraccisches. Dieses in Rom gemalte Bild gefiel aber in Siena ausserordentlich, und war nach Lanzi der Vorläufer vieler selbst gemalter Bilder, die er immer mit festlichen und höchst lebendigen Engeln schmückte. Auch in Zimmergemälden war er heiter, wie in den vier Jahrzeiten in der Villa der Fürsten Chigi.

Petrazzi hielt in seinem Hause zu Siena offene Malerschule, welche von Einheimischen sehr besucht wurde. Auch Borgognone hielt sich einige Monate da auf, und machte mehrere Versuche in Schlacht- und Landschaftsgemälden. Petrazzi starb 1655, in ziemlich hohem Alter. H. Bruni hat nach ihm gestochen.

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