Petitot, Pierre, Bildhauer von Langres , übte in Paris seine Kunst, zu einer Zeit, in welcher die Revolution und Kaiser Napoleon den Künstlern reiche Beschäftigung gaben. Eines der frühesten Werke, welches der ältere Petitot 1800 in Paris ausführte, ist die Armörgruppe, welche eine Mutter vorstellt, die ihren Sohn be- weint, ein Grabmonument. Hierauf fertigte er die Büste des Prin- zen Eugen für die Gallerie der Consuls in Marmor; dann die Statue der Artemisia, als eheliche Liebe symbolisiert, und ein Bas- relief, welches die Unschuld vom Amor überrascht vorstellt. Den Napoleon stellte er dar, wie er eine Ode an die Venus singt, und ein in Landon’s Annales IV. 46 abgebildetes großes Gypsmodell der Concordia, auf ihrem Wagen von einem Löwen und einem Esel gezogen. Erwarb ihm 1802 den Aufmunterungspreis. Die- ses Werk, und ein lebensgrosses Modell einer Statue von Con- cordia, wurde besonders wegen der darin herrschenden edlen Einfachheit und Unbefangenheit, die sich bisher an wenigen Arbeiten seiner Genossen findet, gerühmt. An diese Werke reihen sich andere, die nicht geringeres Verdienst besitzen, wie der Genius von Frank- Teich, ; der Tod Pindar’s, 1812; die Freundschaft, der Krieg und der Sieg; die Geschichte und der Friede; der Triumph des Sonnensystems und der Ariadne, alle von 1831. Im Jahre 1819 führte er auf Befehl des Ministeriums des Innern die Statue der Marie Antoinette in Marmor aus, und dann noch eine Gruppe, Chideric und Neliza. Später brachte der Künstler in Paris nichts mehr zur Ausstellung, er lebte aber noch 1850, wie aus Gabet’s Dictionnaire des artistes français etc. hervorgeht.
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