Peters oder Peeters, Pieters

Peters oder Peeters, Pieters, Bonaventura, Marinem
von Amsterdam, einer der ausgezeichnetsten Künstler seines
ches, der auch seinen Bruder Jan übertrifft. Er malte gewöhnlich
die Elemente im höchsten Aufruhr, Stürme zu Land und
Seine Schiffe sind in Gefahr, von den Wellen verschlungen,
den Felsen zerschmettert, oder bei der Wuth des Sturmes
„Blitz getroffen zu werden, Manchmal ist das Verderben bereit
hereingebrochen, Schiff und Mannschaft geht zu Grunde. Die
mälde, in welchen er die ruhige See vorstellte, machen den
grösseren Theil aus. Gewöhnlich sind seine Bilder mit zahlreichen
kleinen Figuren geziert, die er eben so geistreich ordnete
malte. Die vorzüglichsten Gallerien besitzen mehrere Bilder
ihm, ein treffliches die k. k. Gallerie in Wien , Peters starb
in Antwerpen im 38. Jahre. Einige Werke dieses Künstlers
wurden gestochen, von J. Bacheley: La Redoute de Schenk,
Vue de Pentrce de la Mense; von le Veau: Le port de Flessingue
und V’Arrivee a Flessingue; von J. B. Derroy: Le passage de
Fleur au Havre de Grage; von le Charpentier: Naufrage aux
Isles; von J. de Gouaz: Fin d’Orage; von W. Hollar: Vue maritime
Louving en Irlande, von Th. Major: eine stille See; von P
ner: Port de mer Turc und Attaque des Turcs sur un bastion.

Von dem Künstler selbst radirt sind:

  1. Redout van Willemstadt. Das Wachthaus an der Küste;
    dem Damme, an welchem Schiffe gelandet, sind Soldaten
    rechts sieht man ein vom Wind näher gelegtes Schiff.
    Peters fecit. J. Meyssens excud. H, 5 Z. 7 L. 4 Br.
    — 120 L., Höchst geistreich und schön radirt, aber schen.

  2. Eine Marine, Rechts eine Batterie mit Cannonen, links ein Fahrzeug mit vollen Segeln und ein Fort auf dem Berge, im Grunde andere Schiffe. Links unten BP. H.2 Z.9L., Br. 3 Z. 9 L. a '

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