Petel, Georg, Sohn eines Bildhauers zu Weilheim in Bayern , liess sich als vorzüglicher Kunstarbeiter zu Augsburg häuslich nieder und verfertigte da für die Barfüsser-, heil. Kreuz-, Dom, Kaner-, St. Moritz-, St. Stephans- und S. Salvatorkirche eine Meile der plastischer Kunstwerke. Sein zänkisches Weib trieb ihn aber Jahre 1622 aus dem Vaterlande. Er ging nach Genua , wo er unter Anweisung und Empfehlung des berühmten J. D. Paggi für die Fugger in Augsburg, in Holz und Elfenbein; denn zu jener Zeit liebte man Schnitzwerk an allem Hausgeräth und zur Zierung der Zimmer. An solchen Arbeiten war Georg’s Behauptung besonders reich. Die churfürstliche Kunstkammer zu Düsseldorf besass chemals einen drei Fuß hohen, aus einem Stück Elfenbein gearbeiteten Christus. Als Petel wieder aus Italien nach Augsburg zurückgekehrt war, wurde er zum Mitglied des Rathes gewählt, und starb 1643.
P0l60281!0, s. Petarzano.
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