Pesellino, Francesco di, genannt Pesellino, der Sohn des Obi- genanten, war geboren, und ebenfalls nach den Grundsätzen des F. Lippo zum Künstler herangebildet, dem er so nahe kam, dass seine Bilder von jenen des Meisters kaum zu unterscheiden sind, wie Vasari behauptet. Er hatte größeres Talent, als der Va- ter, erreichte aber nur ein Alter von 31 Jahren, so dass der Va- ter noch den Schmerz hatte, ihm in die Grube zu sehen. In der Liverpool Institution zu London sieht man jetzt eine von ihm ge- malte Predella, auf welcher die Ausstellung einer Reliquie in der Kathedrale zu Florenz dargestellt ist, mit den Bildnissen des Cosmo de Medici, seines Sohnes Pierro und seiner Enkel Lorenzo und Giuliano. Nach Waagen II. 301 ist dies eines der reichsten und interessantesten Sockelbilder. In der scharfen Cha- rakteristik und dem Magischen der Figuren ist ein starker Einfluss des Masaccio sichtbar. In der Gallerie des Louvre zu Paris sind zwei Bilder von ihm, die nach Waagen eben so dramatisch und erregend in den Motiven, als liebevoll ausgeführt sind, und ganz das Urteil des Vasari bestätigen. Das eine stellt die Stigmatisation des heil. Franz, das andere Cosmas und Damian vor, wie sie einem Kranken Hülfe bringen.
Pesellino , s. Francesco di Pesello. 15
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