Peruzzini, Giovanni, Maler, vielleicht Bruder des Obigen, je- denfalls Zeitgenosse, der aber weniger bekannt ist, als Domenico; welcher von Einigen mit diesem Gio. Peruzzini für eine Person ge- halten wurde. Lanzi sah an verschiedenen Orten Bilder von den Peruzzini, und von Giovanni sagt er namentlich, dass dieser einen Styl angenommen, der von dem der Carracci, des Guido und des Pesarese (Canjarimi) einiges hat. Lanzi glaubt ferner, Giovanni habe als herumreisender hier und da für Theater und Kirchen gemalt, wenn nicht mit vielem Fleisse, doch hinlänglich richtig, mit Kenntniss der Perspektive , worin er stark war, und mit einer gewissen Leichtigkeit, Lieblichkeit und Munterkeit, welche anzieht. Seine Gemälde findet man nach Lanzi an vielen Orten Piceno’s bis Ascoli, dessen Grenze, wo man mehrere Bildtafeln von seiner Hand zählt. Es gibt deren in Rom , in Bologna , wo er im Servitenkloster eine Lunette in 24 Stunden mehr als ver- stän- dig malte, wie Lanzi sagt, in Turin , wo er Ritter ward, und in Mailand , wo er starb, wann ist nicht bekannt. Marschall Soult erwarb ein Bild des heil. Hieronymus von ihm.
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