Perrin, Alphons.- — Perrisim od. Perisin, etc. 1427
Menschen vorstellend, im Schlosse zu Versailles ist ferner jenes Bild, welches den Astyages zeigt, wie er den Cyrus zum Tode verurtheilt. Dieses Gemälde erhielt 1802 den Aufmunterungspreis. Es wurde sehr günstig aufgenommen, so wie jenes, welches den Alcibiades vorstellt, den Sokrates in den Armen der Wohllust fin- det. Beide Bilder hat Landon in den Annalen III. und XI. im Umrisse abgebildet und beurtheilt. In der Kathedrale von Mont- Vier ist von ihm ein 12 Fuß hohes Gemälde der Himmelfahrt Mariae, wofür er 1800 mit der goldenen Medaille beehrt wurde. Ein anderes auch schon in Füssly’s Supplementen erwähntes Bild, stellt Sokrates vor, wie er im Gefängnisse die Freunde bittet, Weib und Kind zu entfernen, um ungestört mit ihnen reden zu können. Der Pausanias français tadelt das Altarbild, welches Perrin für Na- poleon’s Capelle in den Tuilerien gemalt hatte. Man sah da die allegorische Gestalt Frankreichs von der Religion unterstützt, wie es die dem Feinde abgenommenen Fahnen der heil. Jungfrau’ weiht. Im Saal der Marschälle sah man von Perrin das Bildnis des Mar- schall Lannes, und an dieses reihen sich einige kleinere Werke verschiedenen Inhalts. Gerühmt in Zeichnung und Ausdruck ist eine 6 auf 7 Fuß grosse Darstellung aus Gessner, den Sturm von Misss und Lamon schildernd. Im Jahre 1810 malte er in grösserer Dimension (12 Sch. 6 Z. — 9 Sch. 6 Z.) eine Scene aus der Fabel des Herkules, die Strafe des Cygus, der den Alcid zu seiner mehrvolles Bahn zu hemmen sucht. Das letzte Bild, welches er
3822 zur Ausstellung des Museums brachte, stellt spartanische Frauen vor.
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