Perleberg, Johann Georg Christian, Maler, wurde 1806 in Colm geboren, kam aber, in jungen Jahren, nach Nürnberg , wo ihn sein Vater den ersten Unterricht ertheilte, um mit desto besserem Erfolge die Kunstschule jener Stadt besuchen zu können. Der junge Perleberg hat großes Talent, und so machte er in kurzer Zeit erfreuliche Fortschritte. Seine Werke bestehen in historischen Bildern, grösstentheils von eigener Composition, dann in verschiedenen Genrestücken, von welchen einige zu den Vorzüglichsten ihrer Art gehören. Im Jahre 1833 besuchte der Künstler auch München , um das Kunststreben jener Stadt kennen zu lernen, und als ein bayerischer Prinz nach Hellas zog, um den jenes merkwürdigen Landes zu besteigen, ging auch Perleberg nach Griechenland . Mehrere seiner Werke erinnern demnach an jenes Land.
Ein treffliches Bild von 1835 ist jenes, welches einen griechischen Häuptling mit seinen Palikaren in der Nähe der Säulen des olympischen Jupiter vorstellt, im Grunde die Akropolis. Dieses anziehende Werk rühmt Graf Raczynski, G. d. n. M. II 406, indem er sagt, er habe bei dem Anblicke dieses Bildes an Hess, Petzl und an Heideck gedacht; allein alle diese Eindrücke seien nur vorübergehend gewesen, und er habe sich verwundert, einen solchen Gegenstand, mit so viel Talent behandelt, vor sich zu sehen, ohne den Urheber desselben errathen zu können. Auch Perleberg hat ein tüchtiges Werk geliefert, voll Leben, glänzend von Farbe und anziehend. Ein späteres Bild stellt A. Dürer in seiner Werkstätte vor, welches 1853 auf der Kunstausstellung in Nürnberg zu sehen war.
Perlet; Mlle. Aimée; — Permoser, Balthasar.
Perleberg’s jüngerer Bruder; in seinem Leben überragte er seinen Vater. Über ihn kommen uns aber keine früheren Nachrichten.
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