Pericles, und Diodor von Sicilien, Phidias sollte nämlich G veruntreut haben, welches er zur Ausführung der Statue der ] nerva erhielt, doch nach der Verurtheilung glücklich zu den Ele entronnen, von diesen aber getödtet worden seyn, nachdem er Statue des Jupiter vollendet hatte. Die Anklage wegen Untersch gung hat wohl volle Richtigkeit, und dies dürfte unmittelbar nach Vollendung des Colosses der Athene im Parthenon gewei seyn. Der Künstler rechtfertigte sich durch Darlegung des Gewi tes, und kam sonach nicht als flüchtiger Dieb zu den Eleern, w chem sie kaum die Ausführung einer kostbaren Statue anvertr hätten; Sie hatten auch keinen Grund, ihn zu erschlagen, al zu Athen soll er im Gefängnisse das Leben geendet haben, b nach Vollendung des olympischen Jupiters. Dieses geschah ‘ v. Ch., und im folgenden Jahre, Ol, 87. 1, starb er, als Op der Umtriebe einer Partei des Volkes, welche die Macht des Pı cles zu stürzen gedachte. So glaubt Müller, Hirt aber hält die Anklage wegen Veruntreuung für ein Factum. Alles Übrige, was Philochorus und andere spätere, wie Plutarch, erzählen,
ihm unwahrscheinlich. Plutarch sagt, dass Phidias , nachdem sich von dem Verbrechen des Diebstahls gereinigt hatte, w Verletzung der Religion angeklagt worden sei, weil er sein u des Pericles Bildnis auf dem Schilde der Athene angebracht hat Plutarch sagt nichts von einer Flucht, nichts vom olympisch Jupiter, er lässt aber den Künstler im Gefängnisse sterben.
Unter den Werken, welche über Phidias und seine Kunst ha deln, nennen wir vor allem C. O. Müller's Commentatio de Pl diae vita, und dessen Archäologie der Kunst; Sillig’s Catalog artificum; Hirt’s Geschichte d. b. Künste bei den Alten; Wiuck mann’s Werke; Thiersch Epochen der b. Künste bei den Grieche Böttiger’s Andeutungen; die Werke von Schorn, Mayer, Kug! etc. Werke, in welchen Abbildungen vorkommen, haben wir im Contexte angegeben.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_cvNRGQRp4uYC/