Perfetti, Antonio, Kupferstecher zu Florenz , bildete sich um 1818 unter Leitung des berühmten R. Morghen zum Künstler und dass er die Zahl der Schüler jenes Meisters mit Ehren ver- mehrte, beweisen die Werke, welche wir bereits von Perfetti besitzen. Man zählt ihn gegenwärtig zu den vorzüglichsten italienischen Kupferstechern. Er führt den Grabstichel mit Verstand und
Wahrheit, überall Form und Ausdruck des Vorbildes streng be- rücksichtigend. Bei seiner glücklichen Lage der Linien erreich- er öfter außerordentliche Weichheit und Harmonie, während er sich auf der anderen Seite auch durch Kraft des Stiches gelten zu machen wusste. Im Jahre 1828 wurde ihm der Preis der Flo- rentiner Akademie zu Teil, mit seinem trefflichen Stiche der Sibilla Cumea.
Die Cumäische Sibylle (Sibilla Cumea), Halbfigur nach Guercino’s Bild der Gallerie Borghese, das oben erwähnte Hauptblatt, gr. fol. Im ersten Drucke vor der Schrift.
Die Samische Sibylle (Sibilla Samia), nach Guercino’s Bild der Gallerie zu Florenz 1833, gr. fol. Das Werk ist Vor der Schrift 12 Thl.
Eine Sibylle (la Sibilla), nach Dominichino’s Bild in der Gallerie des Fürsten Poniatowsky in Florenz, 1832, ein Stück zu Garavaglia’s Beatrice Cenci.
Die Persische Sibylle (Sibilla persica), nach G. Reni’s Bild der florentinischen Gallerie, ein liebliches Blatt, 4.
Simeon im Tempel. Presentazione al Tempio, nach den Bildern von Fra Bartolomeo im Belvedere zu Wien, gr. fol. Das Blatt erhielt 1825 den Preis zu Mailand .
Die Madonna mit dem Kinde, Dilectus mihi et ego illi, nach Rafael, bei Lord Cowper zu Penshanger bei London, 1831 fol. Vor aller Schrift und vor dem Wappen 13 Thl. 8 gr.; vor der Schrift, nur mit dem Wappen, die Künstlernament- eingerissen, 10 Thl. 160 gr.; gewöhnliche Abdrücke 8 gr. eVS
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