Pennacchi, Piermaria, Maler von Treviso , besuchte die Schule des Gianbellini, und ging auch stets der Richtung dieses Meisters nach, indem er in einer anmuthsvollen reichen Weise darzu- stellen strebte. Ticozzi kennt diesem Meister im Allgemeinen sehr wenig, wie Lanzi, und von diesen Schriftstellern sagt der eine dem anderen nach, dass Pennacchi nur durch zwei Plafonds in ve- netianischen Kirchen bekannt sei, die besser coloriert als gezeichnet sind. Es finden sich indessen noch andere Gemälde, welche die Kunstweise Pennacchi’s erkennen lassen, von welchen Dr. Kug- ler (Gesch. d. M. I. 122) die Verkündigung Mariä in S. Francesco della Vigna zu Venedig , und eine andere Madonna in der Sakri- stei von S. Maria della Salute Beispiele einer offenen und gross- artigen Anmuth nennt. Im königl. Museum zu Berlin ist der Leichnam Christi von zwei Engeln gehalten, mild, aber ohne Kraft, wie Kugler behauptet. Man liest auf diesem Bilde: Petrus Ma- ra Tarvisio P.
Zanetti setzt die Blüthezeit des Künstlers um 1520, und dessen sagt wohl Ticozzi, dass der Künstler vor geboren wor- den sei. S. den folgenden Artikel.
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