Pellegrini , Pellegrino. — Pellegrini, Domenico. 57
Tibaldi leitete in Mailand auch die Feierlichkeiten, welche bei dem Leichenbegängniss der Gemahlin Philipp II. 1581 statt fanden, Der Künstler gab selbst die Beschreibung derselben heraus, Mi- lano 1581, 4. Im Jahre 1586 berief ihn Philipp II. nach Madrid , um den Plan zum Escorial zu entwerfen, einem ungemein großen Ge- baude. Der Künstler entledigte sich seines Auftrages mit allge- meinem Beifalle, und hinterliess auch ausserdem als Maler und Bildhauer rühmliche Werke in Spanien . Als ersterer verpflanzte er den Styl der römischen Schule in jenem Lande fort. Pater Si-
handelt in seiner Historia de la orden de S. Geronimo, Ma-
rid 1600 — 1, von diesem Künstler ausführlich, und spricht auch von den Ehren und Reichthümern, womit ihn der König über - hauft hatte. Er machte ihn zum Marchese von Valsolda. Doch blieb der Künstler nur neun Jahre in Spanien; so gewaltig zog ihn die Heimath an. Er kehrte wieder nach Mailand zurück, und starb da 1591, wie Zanotti und Baglione am sichersten angeben, während Ticozzi 1600, Masini u. a. 1606 ihn sterben lassen. Za- notti beschrieb das Leben des Künstlers in Le pitture di Pelle- grino Tibaldi. Venezia 1750. Dies sind die Malereien im Inosti- tute, von A. Burati gestochen. .
In der florentinischen Gallerie ist das Bildniss des Künstlers, welches C. Gregori gestochen hat. Ch. Alberti stach nach ihm den jungen Tobias vom Engel begleitet, kl. fol.
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