Pegna, Hiacynth de la

Pegna, Hiacynth de la, auch Pi d’Pei schrieb,

Setlachtenmaler und Radierer, wurde um 1700 zu Brüssel geboren.

und daselbst in der Kunst unterrichtet, bis er nach Paris sich be- gab, wo er anfangs Ingenieur- dessinateur und dann Kriegsmaler wurde. Später trat er in königl. sardinische Dienste, wechselte in kaiserliche zu Wien, und in der letzten Zeit seines Lebens be- suchte er auch noch Rom , wo der Cardinal Albani einige seiner Schlachtbilder besass. Da lebte der Künstler von 1764 — 1766. Sein Todesjahr ist unbekannt. C. N. Cochin radirte nach seinem Gemälde die Belagerung von Menin, und der Minister d’Argenson wollte eine Reihe von Gemälden stechen lassen, welche die Er- oberungen des Königs in Flandern vorstellen; allein der Tod des- selben unterbrach das Werk. C. Francois stach: Combat d’Infan- terie, und Prise d’assaut; A. Tischler die Decorationen zum Drama: Il triomfo di Clelia; D. G. M. den Sturm auf eine Festung. ,

De la Pegna hat selbst trefflich in Kupfer radirt, und dabei seine eigenen Gemälde zum Vorbilde genommen. ;

  1. Grosser Angriff der Franzosen auf die Festung Colle dell’ Assietta in Piemont 1754. De la Pegna pinx. et fecit, s. gr. qu. fol. Ein sehr seltenes Hauptblatt. i

  2. Schlachtscene zwischen Fussvolk und Reiterei, im Vorgrunde links eine demontirte Kanone. De la Pegna pinx. et fec. 1751, qu. fol. Sehr geistreich radirt. Bei Weigel 2 Thl.

  3. Reitergefecht auf einer Brücke bei einer Festung, links im Vorgrunde einige Fusssoldaten im Angriffe gegen drei Rei- ter. De la Pegna pinx. et fec. 1751, qu. fol. Bei Weigel 2 .

  4. Nachzügler eines Armeekorps durch ein Thor ziehend. De la Pegna fec. 1751, fol.

  5. Der Angriff auf eine Stadt. De la Pegna fec., qu. fol.

  6. Ansicht eines Thores von Rom, durch welches Soldaten und Munitionswägen passiren. H. de la Pegna fec., fol. Im er- sten Drucke vor der Schrift.

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