Pee, Engelhart van

Pee, Engelhart van, auch E. de Pee genannt, Maler von Brüs- sel, erlernte die Kunst in seiner Vaterstadt, und begab sich nach München , wo er 1600 als Hofmaler erscheint. Allein desswegen war er doch nicht frei von den Zunft- Vexationen; die Münchener Maler wollten ihn nicht als Meister anerkennen, und er musste daher 1601 sein Probestück machen, um in die Zunft zu gelangen, und freie Ausübung der Kunst zu erreichen. Im Jahre 1600 malte er die Bildnisse des Churfürsten und der Churfürstin, und erhielt

für eines 12 Gulden. Im Jahre 1601 malte er das Portrait der Herzogin Magdalena und anderer Glieder des bayerischen Hofes, und eines seiner letzten Werke ist das Bildnis des Cardinals von Lothringen, welchen er 1604 malte. Van Pee starb 1605. Wie er geworden ist, ist unbekannt, doch scheint er ein ziemliches Ansehen erreicht zu haben, wenn er jener Engelhard von Peer ist, welcher 1581 für Herzog Wilhelm von Bayern mehrere Bildnisse malte. Diese Notiz steht in Westenrieder’s Beiträgen III. 88, und da wird auch noch bemerkt, dass der Künstler 434 fl. dafür erhalten hatte. Westenrieder, und nach ihm Lipowsky, sagt auch, dass E. von Peer damals zu Landshut gewesen, so dass van Pee bei seiner Übersiedlung nach München schon bei reifen Jahren gewesen sein muss.

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