Pazzi, Pietro Antonio

Pazzi, Pietro Antonio, Kupferstecher , wurde 1706 zu Florenz

geboren, nicht 1730, wie es bei Basan und Ticozzi heißt. Die Zeichenkunst erlernte er bei G. Piamontini, das Kupferstechen von C. Mogalli, und dass Pazzi schon frühe schätzbare Proben seiner Kunst geliefert hat, beweiset Gori’s Museo Etrusco, welches 1737 erschien. Zu seinen früheren Arbeiten gehören auch die Blätter in N. Gualtieri’s Museo testaceo. Ausserdem stach er mehrere Platten für das Museo Capitoline, für die Sammlung von Nachbil- dungen der Bilder Dominichino’s aus dem Leben des heil. Nilus zu Grotta Ferrata, welche 1762 erschienen, und eine grosse Anzahl (®%) von Künstlerbildnissen nach den eigenhändig gemalten Bild- nissen in der florentinischen Gallerie, die unter dem Titel: Serie degli uomini più illustri nella pittura etc. erschienen. Pazzi stach aber ausserdem noch viele andere Portraite von Künstlern, die von 1752 an auf ein 100 heranliefen, alle nach den von ihm selbst gesammelten Originalen, die später der Grossherzog für die Tri- bühne ankaufte. Die Sammlung von Pazzi erschien von bis 1766 in zwei Foliobänden. Ausserdem stach er noch eine grosse

Anzahl Bildnisse von Päbsten, Cardinälen u. s. w.

  1. W. A. von Kaunitz-Rittberg, fol. .

  2. Joseph Wenzel, Fürst von Lichtenstein , nach Rigaud, gt. Imp. 103

  3. Bildniss des Cardinals Nicolo da Prato, von Simone Memmi gemalt, und nach einer Zeichnung von Bened. Greys 1758 gestochen, .

  4. Nerius marchio Corsinus, ehe er Cardinal wurde, am Tische stehend, im Mantel, von Rigaud 1710 gemalt, kl. fol.

  5. Andreas Corsinus Protonotarius Apostolicus, Cardinalis, 1759 gr. 4.

  6. Papst Benedikt XIV., 1741 von P. Subleyras gemalt, fol.

  7. Autonius Maria Herba Odeschalcus, Archiepiscopus Niceae Cardinalis 1750.

  8. Princeps Antonius Medices, Francisci Magni filius, nach J. Baldrighi, fol.

  9. — 11) Die Bildnisse der Cardinäle Francesco Ricci, Giuseppe Pozzobonelli, Giacomo Oddi und Carlo Alberto Guidoboni Cavalchini.

  10. Blanca Capella, Bartholomaei Patricii Veneti filia, Franc. Due., Etrur. secunda ukor, nach T. Gerärdini, fol.

  11. Bildniss der Schwester Maria Grazia Capuccina in Castello di S. Fiora, kl. fol.

  12. Eine grosse Anzahl von Künstlerbildnissen, deren wir oben erwähnt haben. Sie kommen selten einzeln vor, doch findet man deren, wie jene von F. Albani, J. Palma, F. Barocci, L. Carracci, J. Bassano, Guido Reni, G. Bizelli, G. Lan-

franco, A, Boscoli, A, Carracci, Guercino, F, Primaticcio, L. van Leyden, A, Bloemaert, G, M. Crespi, G. Dow, D Klocker, P. Mulier, Tempesta eto. , fol, . 15) Die Himmelfahrt Mariä, nach Rafael’s berühmten Bilde der Madonna di Foligno, 1761 , gr. fol, . 26) Die heil. Jungfrau betrachtet das Jesuskind, nach van Dyck's Bild der Casa Corsini, fol . 47) Eli‘no, };_eill. Familie, nach L. Cambiasi im Umriss gestochen , {101. 38) La _Madf loxma del Refugia della terra di Sinalonga, nach Ce: rotı, fol, | 20) St. Zenahius erweckt einen Tadten, nach $. Betti, 4. 20) 8t.lehili%pun Benezi schlägt das Pontificat aus, nach dem selben, 4, i . 21) Der Apostel Taddeus, nach V. Carducei, fol. 22) Eine Sibylle, nach J. M. Crespi, 4. , 23) Rin weihliches Bildniss in reicKer Kleidung, im Grunde diı Aussicht durchs Fenster, bekannt unter dem Namen der Gat tin des And, del Sarto, nach dem Bilde des letzteren in dei florentinischen Gallerie, gr. fol, Schön, 24) Effigie di St. Magdalena de’ Pazzi, nach O. Dandini, 4. 25) Effigie di St. Verdiana, Virgine da Castel Fiorentino, nach J. Menabuoni, kl, fol. 26) Homer, nach B. Franceschini, kl. fol. , 27) Der Triumph des Alexander, nach G. Lairesse, zu eine Folge von 12 Blättern, welche der Churfürst von der Pfalz durch D. Rosetti u. a. stechen liess. Sie sind selten, da sie nicht in den Hande}) kamen, qu. imp. fol, 28) Eine Alte, welche einem jungen Mädchen einen Brief bringt, nach A. Carosselli, für das florentinische Galleriewerk ge- stochen, N

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