Paulsen, Erich, Maler und Kupferstecher , von Einigen auch Paulsen, Pavelsen und Poulsen geschrieben, wie in Weinwich’s Kunstens-Historie etc. Er wurde 1740 zu Bigum geboren, und als Knabe kam er in Copenhagen bei einem gewöhnlichen Maler in die Lehre. Doch verwendete er jede freie Stunde zum Zeichnen, besuchte endlich auch die Akademie, und war bereits 1775 im Besitz der goldenen Preismedaille. Von dieser Zeit an malte er als freier Künstler verschiedene historische Darstellungen, von welchen eine 1777 mit der großen goldenen Medaille beehrt wurde, endlich aber begab er sich auch auf die Reise in das Ausland, um die vorzüglichsten Malwerke Deutschlands, Frankreichs und Italiens zu studieren. In Düsseldorf ertheilte ihm die Akademie den Titel eines Professors derselben. Paulsen ging aber doch nach einiger Zeit wieder nach Copenhagen zurück, wo er eine große Anzahl Bildnisse und auch historische Bilder malte; „allein der Künstler fand dennoch kein sorgenfreies Leben, obgleich selbst die Cabale sagen musste, dass er Gutes leiste. In letzterer Zeit unternahm er eine Reise durch Norwegen , um malerische An- und Aussichten zu zeichnen, selbe dann in Kupfer zu stechen und auszumalen. Das erste Blatt (No. 2) erschien 1780, ebenso gut gezeichnet, als gestochen; aber es fand dennoch wenig Abgang. Der Kummer über die getäuschte Hoffnung nagte an seinem Leben. Er starb 1790 zu Copenhagen. Von Paulsen haben wir folgende Blätter:
Rönig Knud der erste mit seinen Höflingen, 1782 in Pa mit leichter Nadel radirt, aber doch von kräftiger W kung, qu. 4.
Ansicht des Wasserfalles von Hof - Foos, gestochen und Farben ausgeführt, mit Dedication an König Christian V} 1780, gr. qu. fol. Selten in guten Abdrücken.
Ansicht;ten aus dem Landgute des Agenten de Coning qu. (1
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