Paris, wo er Mitglied der Akademie wurde

Paris , wo er Mitglied der Akademie wurde, London und Dresden

verfertigte er viele Deckenstücke, Altartafeln und andere Gemälde

Pellegrini kam in kurpfälzische Dienste, wo er lange arbeitete

und ein ganzes Zimmer in dem Lustschlosse Bensheim ausmalte

Mit grossen Reichthümern überhäuft kehrte er in sein Vaterland

zurück, und liess sich zu Venedig nieder, wo er die Schwester des

berühmten Rosalba Carriera heiratete. Dasjenige Werk, welches

ihm den meisten Ruhm machte, war ein sehr grosser Plafond, den

er für die indische Compagnie in Paris malte, und in diesem Gemälde,

das jedoch nicht mehr existirt, hatte er in Zeit von achtzig Morgen

allen Reichthum der Mythologie vereiniget. Er war

überhaupt ein Schnellmaler, wie wenige seiner Zeit, der in kurzer

Frist Tausende von Thalern in seine Tasche zauberte. So erhielt

er zu Dresden für zwei Plafondstücke im Bibliothekgebäude 2000

Thaler. Den Engländern nahm er ebenfalls schöne Summen ab

Zum Glück blieben seine Compositionen, womit er die St. Pauls

Kuppel schmücken wollte, nur in Zeichnung.

J. B. Cathelin stach nach ihm den Tod der Lucretia, V. Greene

The Birth of Adonis in Mezzotinto, M. Oesterreich eine leicht

Skizze von einigen Figuren nach einer Zeichnung, J. Simon die

Judith mit dem flaupte des Holofernes, und Th. Park die Enthaltung

des Scipio,

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