Paegn, Goldschmied und Nielloarbeiter

Paegn, Goldschmied und Nielloarbeiter, einer der berühmtesten und merkwürdigsten Künstler, welcher nach Maso Finiguerra den ersten Rang behauptet, sowohl wegen der Schönheit und Zartheit der Arbeit, als auch wegen der Correctheit der Zeichnung und Anmuth der Composition, welche in seinen zahlreichen Blättern herrscht. Dennoch war er lange Zeit unbekannt, nur durch Bartsch, P. zr. AIIl. 205 ff., und Duchesne, Essai sur les nielles Cap, IV. etc., wurde er gleichsam an das Tageslicht gezogen, und beson- ders durch letzteren namentlich bekannt. Schon Bartsch kannte Abdrücke von niellirten Silberplatten, bezeichnet mit dem Buch- staben P (mit einem Querstrichchen durch den unteren Schenkel), der dann auch mit anderen Initialen vorkommt, deren Deutung über den Künstler näheren Aufschluss gab. Man liest nämlich auf mehreren Blättern O. P. D. C., welche Duchesne durch ein Blatt, das die Auferstehung vorstellt, ehedem im Cabinet Sykes, erklärt fand. Man liest da: DE OPUS PEREGRINI CEs®. Schon Bartsch glaubte, dass die zuerst erwähnten beiden Signaturen den einen und denselben Künstler angehen, er fand aber den Namen des Siechers nicht angezeigt. Das CEs. bedeutet der wahrscheinlichen Annahme nach Caesenatis, und so haben wir einen Peregrini von Cesena, und in den Blättern mit den Buchstaben O. P. D. C. ein Opus Peregrini Da Cesena.

Ein anderes Zeichen führte auf einen Taufnamen, der dem Pe- regrini von Cesena angehören könnte. Dieses, die Buchstaben SC oder SCOF in einem Täfelchen, gewöhnlich auf Blättern mit Arabesken, soll nach Duchesne im erstern Falle Stephanus Caesenas, im zweiten: Stephanus Caesenas Opus Fecit bedeuten.

Bartsch bestimmt die Lebenszeit unsers Künstlers um 1511, weil diese Jahrzahl neben dem bekannten Buchstaben P. auf einem klei- nen Blatte steht, welches ein sitzendes Kind vorstellt. Allein dieses ist kein Niello, und in der Auffassung und Stichweise von den Werken des Goldschmieds Peregrini verschieden, so dass die Ähnlichkeit des Monogrammes nichts entscheidet. Duchesne un- terscheidet daher zwei Künstler; einen Goldschmied, der gegen Ende des 15. Jahrhunderts lebte, und einen Kupferstecher, der zu Anfang des folgenden arbeitete. Ticozzi (Storia dei Letterati e degli Artisti del dipartimento della Piave I. 39) spricht von die- sem letzteren unter dem Namen Pietro, der zu Cesio, einem Dorfe im Gebiete von Feltre geboren wurde, und um 1511 arbeitete.

Wer Niellen von Peregrini gesehen hat, wird diesen auch von dem Meister von 1511 unterscheiden können.

Die Blätter Peregrini’s sind selten und kostbar in gutem Druck. Das vollständigste Verzeichnis gibt Duchesne. Mehrere derselben sind im Cabinet Sykes beschrieben, und die reichste Sammlung ist jetzt auf der k. Bibliothek in Paris zu finden. In den Cabinets von Durazzo, Malaspina, Revil, Rossi etc., waren ebenfalls mehrere Abdrücke. Bei den folgenden Blättern ist immer bemerkt, wo sich solche befinden. Die zweiten Zahlen bedeuten die fortlaufenden Nummern bei Duchesne, Essais etc. Paris 1823.

Die Geschichte Abraham’s, in 5 Blättern. Bei Duchesne Nr. 13.

  1. Abraham bepackt den Esel, um zum Opfer auf den Berge zu ziehen. H. 1 Z. 7 L., Br. 1 Z. 4 L. (Bibliothèque nationale.)

  2. Abraham mit dem Sohne und zwei Dienern auf dem Wege nach dem Berge Moriah. In der Mitte ist eine Tafel aufgehängt. H. 1 Z. 10 L., Br. 1 Z. 8 L. (Bibl. du Roi de France. — Cab. Rossi.)

  3. Abraham mit dem Sohne auf dem Berge, und die Diener am Fuße desselben sitzend. Um die Darstellung ist ein Rand von zwei Linien, und unten in der Mitte desselben das Zeichen P. H. 1 Z. 9 L., Br. 1 Z. 7 L. (Bibl. du Roi. — Cab. Douce, — Cab. Rossi.)

  4. Abraham auf dem Berge, mit dem Messer in der einen und der Fackel in der andern Hand; Isaac mit dem Holzständer auf der Schulter. H. 1 Z. 9 L., Br. 1 Z. 7 L. (Bibl. du Roi.)

  5. Abraham im Begriffe, den Sohn zu opfern, der Engel verhindert ihn aber. Rechts unten sieht man den Widderkopf. H. 1 Z. 7 L., Br. 1 Z. 5 L. Zani beschreibt dieses, jetzt auf der k. Bibliothek zu Paris befindliche Blatt.

  6. David besiegt den Goliath, ein sehr schönes Blatt, wahrscheinlich von Peregrini’s Hand. H. 1 Z. 8 L., Br. 8 L. (Cab. Sykes.)

  7. Judith mit dem Haupte des Holofernes in der Linken. Dieses Blatt hat Peregrini’s Zeichen nicht, aber auf einem Zettel die Worte LVDE TA. Ottley beschreibt dieses Blatt. Verzeichnisse der Werke des Anonymus P. H. 3 Z. 6 L., Br. 10 L. (Bibl. du Roi. — Cab. Sykes.)

  8. Die heil. Jungfrau mit dem Kinde auf dem Thron, geleitet von St. Paul und St. Franz von Assisi. Unten in der Mitte Peregrini’s Zeichen. H. 2 Z. 5 L., Br. 2 Z. 12 L. (Bibl. du Roi. — Cab. Buckingham.)

  9. Die Taufe Christi. Rechts und links im Vordergrunde St. Stephan und St. Franz. H. 3 Z. 2 L., Br. 2 Z. 7 L. Dieses Niello könnte dem Maso Finiguerra zugeschrieben werden (Cab. Durazzo). Beschrieben von Bartsch XIX. P. 50 2.

  10. Die Auferstehung des Herrn, bezeichnet: DE — OF — PEREGINI — CE. H. 1 Z. 10 L., Br. 1 Z. 5 L. (Bibl. du Roi.)

2 Z. Ein Abdruck von der unvollendeten Platte, wo man um die Figur Christi einige Stellen weiß sieht, ans dem. Cabinet Sykes, wurde zu London 1824 um circa 500 Fr. ' verkauft. Auf der k. Bibliothek zu Paris ist ein ’zweiter Ab- druck mit ganz schwarzem Grunde und mit Kreuzstrichen, vorzüglich gut erhalten.

  1. (127) Die Verkündigung Mariä, in zwei kleinen Medaillons aneinander, und zwischen beiden P. — H. der Platte 10 L., Br. ı Z. 8 L., Durchmesser der Medaillons 8 L. (Cab. Sykes.) 4 .

  2. (170) Johann der Täufer mit dem Kreuze, an welchem ein Medaillon mit dem Lamme Gottes ist: ECE AGNUS. Die- ses Werk glaubt Duchesne dem Peregrini zuschreiben zu dürfen. H. 2 Z. 5 L., Br. ı Z. 2 L. (Cab. Durazzo, Bartsch 1. c. 53 8.)

  3. (176) St. Sebastian an einem Baume, mit über dem Kopfe gebundenen Händen. Dieses Niello hält Duchesne sicher von P. gestochen. H. 2 Z. 1ı L., Br. ı Z. 34 L.

  4. (179) St. Hieronymus auf den Knien vor dem Crucifixe, hinter ihm der Löwe u. s. w. Mit Peregrini's Zeichen unten im Rande. H. 2 Z. 3 L., Br. 1 Z. 10 L. (Sykes, — Cab. Douce.) '

  5. (188) Der heil. Rochus, rechts Gott Vater, der ihn segnet, Dieses Niello glaubt Duchesne von Peregrini gestochen. H. 2 Z. 3 L., Br. 1ı Z. 3 L. (Bibl. du Roi.)

  6. (208) Die heil. Margaretha auf einem grossen geflügelten Drachen sitzend, in der einen Hand das Füllhorn und in der andern einen Kuchen haltend. Im schwarzen Hinter- grunde zeigen sich vier Bäume. Im Rande unten das Zei- chen P. H. mit dem Rande 2 Z., Br. 1 Z. 6 L. (Cab. Sy- kes. — Cab. Buckingham. — Bartsch 1. c. 207 3. Dieser betitelt das Blatt Providence.) ‘ ; '

  7. (214) Der Triumph des Neptun, bezeichnet: O. P. D. C. (Opera Peregrini Da Cesena). H. ı Z. 2 Z., Br. 2 Z. 413 (Cab. Malaspina. — Bartsch ]. c. 208 5.) '

  8. (215) Die Minerva mit Lanze und Schild, auf welchem das

usenhaupt zu sehen ist, Duchesne hält dieses Niello

für das Werk unsers Künstlers, obgleich es sein Zeichen nicht trägt. H. 1ı Z. 4 L., Br. 8} L. (Cab. Sykes.)

  1. (220) Der Triumph des Mars. Dieses schöne Werk trägt das Zeichen des Künstlers, das bekannte P auf dem Globus des Amor. Von Bartsch p. 207 4. als Kupferstich beschrie- ben. H. 2 Z. 2} L., Br. 1 Z. 5 L. .

Der frühere Abdruck ist nicht vollkommen in allen Thei- len; die stehende Figur auf dem Schilde des Mars unter- scheidet man nur mit Mühe. Im späteren Drucke ist sie deutlich zu sehen, und auch das Zeichen (P) Peregrini’s

nz sichtbar. Der Grund ist sehr schwarz. Bibl. du Roi . II. — Cab. Sykes.) Dieser Abdruck (zweiter) wurde 1824 in London für 31 Pf. St. verkauft. _-

  1. (221) Das Opfer zu Ehren des Mars, ein Niello, welches Bartsch XIll. 139 No. 69 unter den Stichen der alten italie-

Peregrini.

nischen Meister beschreibt, das aber Duchesne für Peregrini’s Arbeit hält. H. 2 Z. 3} L, Br. 2 Z. 3L,

Der erste Abdruck, mit einer einzigen Strichlage im Grund, ist noch mangelhaft in der Ausführung; im zweiten Abdruck ist der Grund sehr schwarz und die Figuren sind ganz vollendet. Ein solcher ist auf der k. Bibliothek zu Paris, der 1824 zu London bei der Veräußerung des Cabinets Sykes um 17 Guineen erkauft wurde. Ein zweiter Druck ist Cab. Revil aus dem Cab. Rossi,

  1. (222) Eine Muse, auf der Flöte spielend. Um sie herum andere Instrumente. Auch dieses Blatt ist nach Duchesne eine Arbeit Peregrini’s. Rund, Durchmesser 1 Z. 2 L. (Bibl. du Roi.)

  2. (223) Eine andere Muse, welche auf der Lyra spielt; ebenso mit einigen Instrumenten umgeben, nach Duchesne wahrscheinlich ein Werk dieses Künstlers. Rund, Durchmesser 1 Z. 2 L. (Bibl. du Roi, aus dem Cab., Silvestre.)

Die Arbeit ist im ersten Drucke an verschiedenen Stellen wie im Grunde unvollendet, regelmäßiger ist sie im Zweiten, und der Grund ganz mit Kreuzstrichen vollendet.

  1. (226) Ein geflügelter Amor auf einer Vase stehend, welcher mit vier Kindergestalten geziert ist, angeblich Peregrini’s Werk. H. 1 Z. 5 L., Br. 1 Z. (Bibl. du Roi.)

  2. (227) Zwei Liebesgötter neben einem Grabmal, nach Otilia von Peregrini gefertigt; Duchesne aber hält das Blatt eher für Arbeit Marc-Antons. Der Abdruck aus dem Cab. Sykes wurde zu London 1824 mit 9 Guineen bezahlt. H. 4 Z. 1 L., Br. 1 Z. 1 L.

  3. Psyche am Fuße des Baumes, Amor oder Zephir hinter ihr und im Grunde auf dem Meere das Ungeheuer, welches sie verschlingen will. Unten sieht man ein Zeichen, welches dem des Peregrini ähnelt (?). Sehr schön gearbeitet, nach Duchesne von unserm Künstler. H. 1 Z. 3 L., Br. 1 Z. 1 L. (Cab. Sykes.)

  4. Leda mit dem Schwane, nach Duchesne ein Werk dieses Künstlers. In der Mitte unten ein diesem Künstler ähnliches Zeichen. H. 2 Z. 1 L., Br. 1 Z. 4 L. (Bibl.)

  5. (237) Die Nymphe, welche ein Satyr und ein Faun an einem Baum bindet. H. 1 Z. 6 L., Br. 1 Z. 10 L. (Cab. Sykes.)

  6. (238) Ein Triton, welcher eine Nymphe liebkost. Die Spitze dieses Niello ist fein und zierlich, und jener des Peregrini ähnlich. H. 1 Z. 1 L., Br. 1 Z. 7 L. (Cab. Sykes.)

  7. (242) Ein Weib mit drei Männern und einem Satyr, nach Duchesne von unserm Künstler gefertigt. Durchmesser 2 Z. 2 L. (Cab. Sykes. — Cab. Woodburn.)

Bartsch beschreibt dieses Niello unter den Stichen der ersten italienischen Meister, XIII. 101 No. 6.

  1. (246) Herkules erstickt den Antheus, angeblich von Peregrini. H. 1 Z. 5 L., Br. 1 Z. 10 L. (Cab. Sykes. — Cab. Malaspina.)

  2. (247) Herkules tödtet die Hydra, nach Duchesne ein Werk dieses Künstlers.

  3. (259) Der Kampf des Herkules mit der Hydra. Dieses Blatt trägt das Zeichen (P) Peregrini’s. H. 1 Z. 9 L., Br. 1 Z. 2 L. (Bibl. du Roi. — blau gedruckt.)

  4. (253) Herkules und Dejanira. HERCVLEUS DEJANIRA. Mit dem Zeichen (P) des Peregrini. H. 1 Z. 10 L., Br. 1 Z. 2 L. Bartsch beschreibt dieses Blatt unter den Copien nach Niellen XIII. 54 No 11. (Bibl. du Roi; aus dem Cab. Rossi. — Cab. Durazzo.)

  5. (255) Orpheus mit der Cithere, und umherum Thiere. Am Rande stehen die Buchstaben O. P; D. C. H. 1 Z. 9 L., Br. 1 Z. 11 L. Bartsch beschreibt dieses Blatt XIII. 208 No. 6. (Cab. Sykes, zwei Abdrücke, der eine blau, der an- dere schwarz.)

  6. (257) Orion vom Delphin getragen, und Grunde das Schiff, aus welchem er ins Meer gesetzt worden. Dieses Niello hält Duchesne sicher für Peregrini’s Werk. H. 1 Z. 6 L., Br. 1 Z. 10 L. (Bibl. du Roi. — Cab. Malaspina.)

  7. (258) Orion kommt auf dem Delphin, mit der Violine in der Linken, im Piraeus an, ebenfalls von diesem Künstler gestochen. H. 1 Z. 15 L., Br. 1 Z. 11 L. (Bibl. du Roi. — Cab.)

  8. (260) Dromoeus nackt mit Helm und Schilde das Palladium mit der Linken haltend bezeichnet: O. P. D. C., unten im Rande. H. 1 Z. 6 L., Br. 1 Z. 10 L. Bei Duchesne ist S. 236 eine Kopie von diesem Stücke. (Cab. Malaspina. — Bibl. du Roi.)

  9. (263) Mucius Scævola vor Porsenna hält die Hand über das Feuer. Am Throne der Buchstabe P. H. 2 Z., Br. 2 Z. 11 L.

Zu London wurde 1823 der Abdruck des Cabinet Sykes um 14 Guineen verkauft. Der Abdruck des Cab. Durazzo wird von Bartsch J. c. 53, 10 unter den Copien von Niellen beschrieben. Der Abdruck des Cabinet Buckingham kommt aus dem Cabinet Durand. Ein anderer ist im Cabinet Ma- laspina.)

  1. (261) Eine Apotheose. Rechts steht ein nackter Mann mit dem Helme vor dem Altare, wo der Adler ist, welchem links eine Frau die Libation bereitet. Das P steht unten in der Mitte des Randes. H. 1 Z. 7 L., mit 3 L. Rand, Br. 11 L. Bartsch schreibt dieses Niello XIII. 200. Die Kopie im Kupferstiche ist größer, und im Rande ist der Buchstabe A.

Im Cabinet Sykes war Original und Kopie, (

(274) Ein Fähndrich, mit dem Zeichen (P) Peregrini’s im Cartouche am Baumstamme, Öttinger glaubt, dass dieses Stück nach der Zeichnung eines deutschen Meisters gefertigt sei, Dieses ist Dürer. H. 1 Z. 10 L., Br. 1 Z. 4 L. (Cab. Sykes.)

  1. (278) Zwei kämpfende Nymphen, nach Duchesne Peregrini’s Werk. H. 1 Z. 8 L., Br. 2 Z. 3 L. (Bibl. du Roi.)

Peregrini.

  1. (281) Zwei nackte Männer, welche sich mit Baumreiser schlagen scheinen, annehmlich Peregrini's Werk. H. 1 Z. 6 L., Br. 1 Z. 1 L. (Bibl. du Roi. — Cab. Sykes.)

  2. (287) Drei tanzende Frauen. Im unteren Rande Peregrini's Zeichen P. H. 1 Z. 8 L., Br. 1 Z. 6 L. (Bibl. du Roi.)

  3. (291) Drei tanzende Kinder. Unten das Zeichen P. H. 1 Z. 5 L., Br. 1 Z. 5 L. (Cab. Malaspina.)

  4. (300) Allegorie auf den Krieg. Drei nackte Männer, Helm auf dem Kopf etc. Mit Peregrini's Zeichen (P) im unteren Rande. H. 2 Z. 5 L., Br. 1 Z. 0 L. Dieses Niello ist von Bartsch XII 210 No. 10 unter den Stichen alt-italienischer Meister beschrieben. (Bibl. du Roi.)

  5. (301) Allegorie auf die Union. Ein König auf dem Thron, vor ihm ein junger Mann und zwei Soldaten, dann schwebende Nebendinge. Diese Darstellung nennt Duchesne Allegorie sur l’Union. Am Throne liest man: VN. FO. F., was nach dem bezeichneten Schriftsteller: Un Forte in;£to ‘l".:. Fraternita. heißen könnte. H. 2 Z. 2 L., Br. 1 Z. 2 L. (Douce.)

  6. (302) Allegorie auf den Ruhm, nach Durhesne das Werk unseres Künstlers. H. 2 Z. 6 L., Br. 1 Z. 6 L. (Cab. Sykes.)

  7. (303) Allegorie auf die Schifffahrt. Unten im Rande das Zeichen: O. P. D. C. H. der Platte. H. 2 Z. 2 L., Br. 1 Z. 2 L. (Cab. Sykes.)

  8. (306) Allegorie auf den Überfluss. Im unteren Rande: Durand, — Cab. Malaspina.)

  9. (314) Ein Weib mit einem Degen und einem Apfel. H. 1 Z. 9 L., Br. 8 L. Bartsch beschreibt dieses Niello XI 210 No. 2.

  10. (310) Ein unter einem Baume sitzender nackter Mann, in jeder Hand eine Schlange hält, mit Peregrini’s Zeichen (P) im Rande unten. H. 1 Z. 9 L., Br. 1 Z. 0 L. (Bibl. du Roi. — Cab. Sykes.)

  11. (329) Halbe Figur eines Mannes mit einer Pelzmütze, beiden Seiten Ornamente. Auf der Bandrolle: Spes. H. 1 Z. 9 L., Br. 8 L. Bartsch beschreibt dieses Blatt X 210 No. 0.

  12. (332) Ein junger Mann in halber Figur, mit einer Mütze und langen Haaren. Ohne Zeichen. H. 1 Z. 7 L., Br. 1 Z. 6 L. Bartsch beschreibt dieses Niello als das Werk seines Anonymus P. XI 210, p. 209 No. 8.

  13. (354) Arabesken mit einem Büschel Akanthus mit Trauben gemischt. Ohne Zeichen. H. 3 Z. 4 L., Br. 7 L. (Sykes.)

  14. (356) Arabesken mit einer geflügelten Sphinx, unter Satyren. Dieses Blatt ist 3 Z. hoch und 1 Z. 3 L. breit und trägt Peregrini’s Zeichen, das bekannte P. (Bibl. du Roi. — Cab. Revil, aus dem Cab. Rossi.)

  15. (357) Arabesken mit einer geflügelten Chimäre, die einen Schleier trägt; mit dem Zeichen P auf dem Schilde. H. 2 Z. 11 L., Br. 10 L. (Cab. du Roi.) Einer der sogenannten kleinen Meister hat zu Anfang des 16. Jahrhunderts diesem Blatte eine Cupie gefertigt.

  16. (358) Arabesken mit zwei Knaben auf chimärischen Vögeln
    reitend. Mit dem Zeichen. H. 2 Z. 9 L., Br. 1 Z. 3 L.,

  17. (359) Arabesken mit Helm und Cuirasse in der Mitte, nach
    oben eine geflügelte Sphinx, mit dem Zeichen und den Ini-
    tialen S. C. H. 2 Z. 9 L., Br. 1 Z. 4 L. (Bibl. du Roi. —
    Cab. Sykes.)

  18. (360) Arabesken mit den Attributen des Seewesens, im un-
    teren Theile zwei Meergötter auf dem Delphin, zwischen
    beiden ein Schiff. Dieses im besten Geschmacke der Zeich-
    nung gefertigte Stück hält Duchesne sicher für Peregrini’s
    Werk, wenn es auch ohne Zeichen ist. H. 2 Z. 8 L., Br.
    1 Z. 7 L. (Bibl. du Roi. — Cab. Revil. — Cab. Malaspina.)

  19. (361) Arabesken mit zwei Ziegen. Im unteren Rande ein
    Zeichen, welches man für ein P halten könnte. H. 2 Z.
    4 L., Br. 1 Z. 7 L. (Cab. Sykes. — Cab. Woodburn.)

  20. (362) Arabesken mit einer Satyrin, die zwei Kinder stillt.
    Dieses Niello ist von sehr schöner Arbeit, mit dem Zeichen
    des Künstlers auf dem Schildchen im Cartouche, und den
    undeutlichen Buchstaben SCOF. auf zwei Täfelchen. H.
    2 Z. 7 L., Br. 1 Z. 7 L.

Der erste Druck ist von der noch unvollendeten Platte
gezogen, nur die Umrisse sind gut bezeichnet, im Grunde
mehrere Stellen nur mit einer Lage bedeckt; die zweiten
Abdrücke aber sind vollendet, und der Grund ganz mit
Kreuzstrichen bedeckt. Bartsch beschreibt dieses Blatt als
Copie nach einem Niello XIII. 61 No. 30. (Bibl. du Roi,
I. und II. — Cab. Woodburn. — Cab. Durazzo. — Cab.
Malaspina.)

  1. (365) Arabesken mit der Maske eines Flussgottes. H. 1 Z.
    11 L., Br. 7 L. Duchesne hält dieses Niello für Peregrini’s
    Werk, obgleich es ohne Zeichen ist. (Cab. Sykes.)

  2. (368) Arabesken mit zwei Delphinen, in der Mitte oben ein
    geflügelter Kopf. H. 1 Z. 9 L., Br. 1 Z. 2 L. Auch dieses
    Stück gehört nach Duchesne unserm Künstler an. (Cab.
    Sykes.)

  3. (370) Arabesken mit zwei Trophäen, chimärischen Vögeln,
    einem flötenden Faun auf dem Korbe sitzend etc. Auf ei-
    nem Täfelchen unten die Buchstaben SCOF. Dieses Stück ist
    mit vorzüglicher Genauigkeit ausgeführt. H. 2 Z. 1 L., Br.
    3 Z. 5 L. (Cab. Sykes. — Bibl. du Roi.)

  4. (384) Das Wappenschild mit drei Nägeln, rechts der Buch-
    stabe C., links Ä oder S., also nur mutmasslich ein Werk
    dieses Künstlers. Duchesne erinnerte sich nicht mehr genau
    an den letzten Buchstaben. Durchmesser 7 L. (Cab. Sy-
    kes, die Silberplatte.)

  5. (364) Zwei Messergriffe mit Arabesken. An dem einen er-
    blickt man ein Medusenhaupt im Medaillon, und am Ende
    zwei Satyrn. Mit den Initialen P. C. H. 5 Z. 3 L., Br.
    —8 L.

Der zweite Griff, mit einem Triton, ist 3 Z. 3 L. hoch,
und 4 — 7 L. breit. Beide sind auf einer Platte, doch nicht
von gleicher Dicke bei gleicher Länge von 3 Z. 3 L. Grösse
der Platte: H. 3 Z. 5 L., Br. 1 Z. 9 L. (Bibl. du Roi, aus
dem Cab. Rossi. — Cab. Malaspina und Sykes.)

  1. (360) Ein Messergriff mit zwei Guitarren und zwei Ringern.
    Die Buchstaben S. C. im Täfelchen verkünden dieses Stück.

als Peregrini’s Arbeit, wie Duchesne glaubt. Länge 2 18 L., Dicke 4 1/4 — 5 1/4 L.

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