Passarotti, Tiburzio, Maler, Sohn und Schüler des Obigen, hatte
nach Lanzi’s Behauptung viel Verdienstliches, und als Beweis nennt
dieser Schriftsteller besonders das Martyrium der heil. Catharina
zu St. Giacomo, im Geschmacke seines Vaters gemalt. Die Zeit-
genossen hielten aber die Werke des Künstlers im Allgemeinen
noch, selbst neben jenen der Carracci, die damals in ihrer Blüthe
standen. Passarotti lebte in grossem Ansehen, und sein mit neuere-
nen und älteren Kunstwerken und Büchern reich ausgeschmücktes
Atelier wurde von allen Nobilitäten besucht. In der florentinischen
Gallerie ist das eigenhändige Bildnis des Künstlers, welches C.
Gregori gestochen hat. Starb 1612 in ziemlich hohem Alter.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_qsM-AAAAcAAJ_2/