Parris, E. T., Genremaler zu London , ein ausgezeichneter engli- scher Künstler unserer Zeit, dessen Ruf schon seit mehreren Jah- ren gegründet ist. Seine Blätter zeichnen sich durch Anmuth der Motive, durch Eleganz der Form, durch Glanz der Färbung und durch zarte Vollendung aus. Im Jahre 1831 bewunderte man das Bild der Braut, eine der lieblichsten Gestalten, die je ein Pinsel schuf. Doch sind nicht alle seine Werke dem Gebiete weiblicher Schönheit entnommen; in einigen andern sprechen sich auch kräf- tigere Naturen aus, und echter Humor. Es herrscht auch hierin charakteristische Wahrheit, und wenn der Gegenstand es erfor- dert, so ist das Ganze kräftig behandelt. Seine Bildnisse sind nicht minder trefflich, als die Scenen. J. C. Bromley und T. Lup- ton stachen zwei schöne Blätter nach ihm, ersterer: Le serment trahi, letzterer: Le premier Amour. Wagstaff stach nach ihm das Bildnis der Königin Victoria in schwarzer Manier. Andere Bilder sind für Almanache gestochen.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_qsM-AAAAcAAJ_2/