Paroli, Carlo

Paroli, Carlo, Maler von Bassano, war anfangs Schüler von G. Golini, und später jener des C. Biancuni zu Bologna, wo er als Jüngling von zwanzig Jahren den ersten Preis der Clementina erhielt, blühte um 1775.

Farolini, Giacomo, Maler von Ferrara , genoss zu Turin den Unterricht Peruzzini’s, bis er in Bologna an C. Cignani einen zweiten Meister fand. Dies merkt man auch an seinen Werken. Lanzi findet darin zwar nicht die echt cignanische vollendete Ausführung, doch hielt Parolini durch zierliche Zeichnung, Eigenheit und Fülle seiner Compositionen, liebliche Farbe, besonders des Fleisches, den Namen seiner zweiten Schule aufrecht. Da er sich sehr stark in diesem schwierigen Theile der Malerei fühlte, so brachte er gerne Nackte in seinen Bildern an, besonders Kinder, an deren Haltung Kenner oft den Meister erriethen. Seine Bacchanale, seine albanischen Reigen und Launen waren in Ferrara zu Lanzi's Zeit so häufig, dass man eher die Sammlungen zählen konnte, wo sie fehlen, als die, wo sie befindlich sind. Im Dome sind drei Altarbilder von ihm, besonders berühmt macht ihn aber die Apotheose des heil. Sebastian an der Decke in der Kirche des Heiligen zu Verona , nach Lanzi ein reizendes und wohlverstandenes Werk. Parolini ist der letzte gute Maler der ferrarischen Schule. Starb 1733 im 70. Jahre.

A. Bolzoni stach das gerühmte Bild della Cintura, U. L. F. unter mehreren Heiligen, meist des Augustinerordens, und die Enthauptung des Taufers Johannes. Von ihm selbst geätzt ist:

Die Madonna mit dem Kinde von zwei Engeln gekrönt, schönes Blatt, Oval in 4.

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