Parmentier, Jacques, Maler, lernte zu Paris bei seinem Onkel S. Bourdon, und hatte da schon verschiedene schätzbare Bilder liefer, als ihn die Widerrufung des Ediktes von Nantes zur Flucht zwang. Er ging nach England , und arbeitete mit Ch. de Fosse zu London im Hôtel Montague, führte aber auch für Kir- chen und andere öffentliche Gebäude Werke aus, doch ohne sein Glück zu finden. Um weitere Arbeit zu suchen, ging der Künst- ler nach einiger Zeit nach dem Haag, doch kaum hatte er im Pal- ast Loo drei Deckenstücke vollendet, so verleidete ihm der Pal- astinspektor dermassen den Aufenthalt, dass Parmentier nach Lon- don zurückging. Hier fand er aber nichts mehr zu thun, und auch in Yorkshire , wohin er sich begab, nährte ihn die Kunst dürftig. Im Jahre 1721 ging er wieder nach London , in der Hoff- nung, nach Laguerre’s Aufträge zu erhalten, allein auch jetzt mehrten sich diese nicht, und so beschloss er endlich, 1730 nach Amsterdam zu reisen, woran ihn aber der Tod hinderte. Damals zählte er 72 Jahre.
P. van Gunst und Baudran stachen nach ihm das Bildnis von St. Evremont, und J. Gole jenes des Architekten D. Marot.
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