Papillon, Marie Anne. — Papillon

Papillon, Marie Anne. — Papillon, Giuseppe. 519

wenn ihm von anderen Meistern die Zeichnung gefertigt wurde, Die Zahl seiner Blätter ist sehr beträchtlich. Sie sind in verschiede- nen Büchern zerstreut, von seinem 1726 erschienenen Petit Almanach de Paris an, bis zu seinem Tractat über die Formschneidekunst, wel- cher ebenfalls mit vielen Blättern geziert ist. Bönard, im Cabinet Paignon Dijonval, gibt das Werk des Künstlers auf 2085 Blätter an. Zu seinen besten rechnet man die Finalstöcke zur Prachtaus- gabe der Fabeln von Lafontaine, mit Le Sueur nach J. Bachelier gefertigt. In einer holländischen Übersetzung der Bibel: Histo- rische School en Huis-Bybel, Amsterdam 1743, sind 217 von ihm selbst oder unter seiner Aufsicht geschnittene Blätter. Bis zum Jahre 1722 bezeichnete er seine Blätter auf dieselbe Weise, wie sein Vater, so dass beide verwechselt werden können, später schrieb er oft seinen Namen aus.

Papillon’s schriftstellerische Werke erschienen zu Paris 1760, 2 Voll., 12., dann der Traité historique et pratique de la gravure en bois 1766, 3 Voll. in 2 tom., gr. 8. mit Abb. Der erste Band enthält das Historische dieser Kunst, der zweite die Grundsätze derselben, und ein Supplement schließt das Ganze. Dieses Werk enthält viele Unrichtigkeiten, besonders der geschichtliche Theil. An der Spitze des Werkes ist das Bildnis des Künstlers, von N. Caron gestochen, nicht von Papillon selbst, wie es im Handbuche von Huber und Rost heißt. In Chatto’s Treatise on wood engraving with pl. by J. Jackson, Lond. 1830, wird über das Werk dieses Künstlers weitläufig gehandelt.

Dieser Künstler starb 1776.

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