Pajou, Jacques Augustin, Historienmaler , der Sohn des be- rühmten Bildhauers, wurde 1766 zu Paris geboren, und von Vincent in der Kunst unterrichtet. Auch dieser Künstler gehört zu den vorzüglichsten Meistern der früheren französischen Schule, man muss aber gestehen, dass sich die Verhältnisse, unter welchen er zur Celebrität gelangte, geändert haben. Man gibt den Werken der neuen Schule den Vorzug, hat aber die Werke Pajou’s nicht vergessen. Dazu gehört eine grosse Anzahl von Bildnissen,
wie jenes des Kaisers und der Kaiserin von Frankreich , des Mar- schalls Berthier, des Bildhauers P. J. David u. s. w. Dann malte Pajou mehrere kleinere Cabinetsstücke, und grössere Darstellungen aus der heiligen Geschichte, der Legende, Mythologie und Zeit-
Geschichte. In St. Germain-l’Auxerrois ist die Consecration der heil.
enovefa, 13810; in der Chapelle expiatoire der Conciergerie die Scene, wie Maria Antoinette aus dem Temple in die Conciergerie gebracht wird, 1817 gemalt, und im Schlosse zu Fontainebleau sieht man das Bild des Oedipus, der seinen Sohn Polynices mit Unwillen von sich stösst. Im Jahre 1812 malte Pajou den Kaiser Napoleon, wie er der Mère Saint-Simon die Gnade ihres Vaters zusichert, und 1814 stellte er die Rückkehr Ludwig XVII. allegorisch dar. Dann haben wir von ihm auch eine Darstellung des Todes des Generals Desaix, welche General Berthier kaufte, u. s. w.
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