Pagot, François Narcisse, Architekt, wurde 1780 zu Orleans geboren, anfangs von Delagardette und Labarre, und dann von Le Grand und Molinos unterrichtet. Im Jahre 1803 gewann er den ersten grossen Preis der Architektur, mit dem Plane zu einem Schafhof, der nach einem gegebenen Programme construirt wer- den musste, so dass in dessen Bezirk auch ein Ehrendenkmal des ersten Consuls einen würdigen Platz fände. Im XI. und XII. Hefte der „Grands prix d’Architecture“ ist dieser Entwurf in Kupfer ge- stochen. Da sich Pagot durch diese Arbeit als tüchtig erwiesen hatte, erhielt er zu Orleans mehrere ehrenvolle Aufträge. Nach seinen Plänen wurde das Palais de justice, die Getreidhalle und das Schlachthaus erbaut, drei Monumente, deren Errichtung ei- gene Denkmünzen verewigen. Dann baute er das Bibliothekge- bäude, das Hospital der Fremden, zu welchem 1828 die Herzogin von Berry den ersten Stein legte, die Gebäude an den Barrieren, und das Hospitium von Patay. Pagot begann auch den Bau des Dépôt de Mendicite und der Kirche von Gien auf der Stelle des älteren Gebäudes. Hierauf übertrug ihm die Regierung die Restau- ration der Kirche von Clöry und die Vollendung der Kirche und des Portals von St. Croix zu Orleans, womit er 1829 zu Stande kam. Das Jahr vorher begann er auch die Restauration der Ca- thedrale von Bourges .
Pagot ist Professor an der Architekturschule zu Orleans,
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