Padovano, Giusto

Padovano, Giusto, Maler aus Florenz , ein Glied der Familie Menabuoni, aber Paduano genannt, weil er in Padua Wohnsitz und Bürgerrecht hatte. Wir haben ihn schon unter Giusto erwähnt, und zu Anfang des 15. Jahrhunderts seine Blütezeit gesetzt, was nicht der Wahrscheinlichkeit entbehrt; allein im Wegweiser von Padua heißt es, dass der Künstler um gestorben sei, wenn nicht vielmehr zwei Künstler dieses Namens zu verstehen sind. Von einem Giusto sind die von Luca Brida ungeschickt restaurierten Gemälde des Batisteriums in Padua, wahrscheinlich von dem älteren, welcher im Munde des Volkes der Namensähnlichkeit halber häufig mit Giotto verwechselt wird. Der jüngere Künstler dieses Namens dürfte um 1420 gestorben sein; von einem solchen will nämlich Rosefti bestimmt wissen, und wenn Ticozzi’s Angabe im Artikel „Giovanni et Giusto Padovano“ richtig ist, so haben wir urkundlich einen jüngeren Justus von Padua. Ticozzi sagt nämlich, dass neben einer Thüre der erwähnten Kirche ein Gemälde sei, mit der Unterschrift: Opus Joannis et justi de Padua. Allein in Morelli’s Notizia heißt es: Opus Juannis et Antonii de Padua. Diese beiden Künstler sollen Giusto’s Gehilfen und Schüler gewesen sein.

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