Ott, Johann Georg, Maler, geboren zu Schaffhausen 1782, ge- storben zu Zürich 1808. Sein Vater bestimmte ihn zur Handlung, allein seine Neigung ging zur bildenden Kunst, und so zeichnete er lieber Soldatenscenen, deren er um 1790 in seiner Umge- bung mehrere sehen konnte. Er versuchte es auch, einzelne Gruppen zu radiren, und da ihm diese seine ersten malerischen Versuche ziemlich gut gelangen, fing er 1801 an, die Kaufmann- schaft mit der Kunst zu vertauschen. Im folgenden Jahre ging er mit dem Kupferstecher Merz nach Wien, wo er glückliche Süden in der Pferdemalerei machte, aber schon nach drei Monaten nahm er wieder den Wanderstab . Ott bereiste jetzt einen grossen Theil von Deutschland , Holland und Frankreich , und als er um 1805 wieder in Schaffhausen heimisch geworden war, verlegte er sich mit Eifer auf die Schlachtenmalerei. Die Werke, welche er lie- ferte, befriedigen in vielen Dingen, und sie zeigen, dass er es bei längerem Leben auf eine bedeutende Stufe von Vollkommenheit
gebracht hätte. Füssly gibt von ihm einen schmeichelnden Nekro- log. In der Sammlung des Antistes und Dekan Veith waren viele Zeichnungen von ihm, in Tusch und weiss gehöht, in Bister, in Deckfarben und in Umrissen mit der Feder. Von ihm radirt waren in dieser Sammlung: Zwei Blätter schweizerischer Truppen bei einem Wirthshause, und ein Lager von k. k. deutscher Cavallerie, Um- risse. qu, Fol.
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