Ostendorfer, Hans

Ostendorfer, Hans, Maler und Sohn des Obigen, war ebenfalls einer der berühmtesten Münchner Künstler seiner Zeit. Er war 1531 schon Meister, denn wir fanden seiner unter diesem Jahre in einem alten Ladzettel der Zunft der Maler etc. in München erwähnt, und später erscheint er in den Akten der Zunft öfter als Führer. Er bildete viele Schüler, deren wir mehrere in den Papieren des Handwerks erwähnt fanden. Von 1545–40 lernte Andre Strein, dann Wolf Hafner, dingte er den Jörg Weinmeister, 1574 den Hanns Ebersperger, und 1585 nahm er den Bartl Reiter in die Lehre. Diesen Künstler, der auch durch radirte Blätter bekannt ist, konnte er nicht mehr freisprechen, denn er starb um . Hans Andre Henenberger zählte 1589 den Reiter von dem Handwerke los, M. /

Hans Ostendorfer wurde um 1550 Hofmaler des Herzogs Albert V. Er malte mehrere Bilder für die Franziskanerkirche und für die neue Veste, aber von allen diesen ist vielleicht wenig mehr übrig. Die Malereien der Veste gingen durch Brand zu Grunde, und ob jene der Franziskaner- und Georgen-Kirche bei der Destruirung der Gebäude teilweise noch gerettet wurden, ist uns unbekannt.

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