Os, Jan van

Os, Jan van, Maler, wurde zu Middelharnis geboren, und von A. Schouman im Hang in der Malerei unterrichtet, bis er endlich an H. Verschuring einen Freund fand, der dem jungen Künstler sein Cabinet öffnete, wo er die besten väterländischen Meister studieren und kopieren konnte. Besondere Vorliebe hatte er für Frucht- und Blumenmalerei, und Bilder dieser Art würden schon um 1770 teuer bezahlt. Mehrere solcher Werke erwarb die Kaiserin von Russland , und auch der Churfürst von der Pfalz ließ ein solches Bild in seiner Galerie aufstellen, welches sich jetzt in der k. Sammlung zu Schleissheim befindet. Mannich rd m darüber den Künstler , der ihm nur in der Färbung etwas zu bunt schien. Der Dichter Jakob Spex besang eines seiner Frucht- und Blumenstücke (dessen nachgelassene Gedichte S. 162), und da heisst es neben anderem, dass sich Flora und Pomona selbst dessen

  • -selben rühmen mögen. Spex fand indessen auch an den Meeren

« dieses Künstlers großes Gefallen, und in zwei seiner Gedichte (S. 09 und 165) bricht er darüber in poetische Ergiessungen aus. Seine See- und Strandansichten sind mit Figuren und Thieren staffiert; Alles schön und naturgetreu ausgeführt. Dann ist J. van Os auch als Dichter zu nennen. Er war Mitglied der Kunst- genootschap: Kustlijdse spaart geefi vlijt. Im Jahre wurde wurde ’s Gravenhage bei van Cleef ein Bändchen seiner Gedichte gedruckt. Der Dichter selbst starb erst 1808;.

Seine Gattin Susanna de la Croix zeichnete schöne Bildnisse mit schwarzer Kreide, „n ...

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