Ortega, Francisco de, Maler von Andujar, liess sich in Madrid nieder; und gründete da in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts seinen Ruf, obgleich er eigentlich zum Verfall der Kunst in Spanien beigetragen hatte. Im Jahre 1751 zierte er das Gewölbe, Schiff und Chor der Kirche von la Merced calzada zu Madrid, wo aber die Arbeiten Colonnas die seinigen sehr verdunkeln. Unter seinen Werken in Öl nennt man das „Nacimiento de San Pedro Nolasco“, welches die Geburt des heiligen Pedro Nolasco vorstellt. König Philipp V. schenkte ihm 1750 für seine Leistungen die goldene Medaille des Ordens von Santiago.
1834 von der k. Akademie in München ernannte ihn mit fünf anderen Künstlern zum Taxator der alten Malereien in den k. Palästen. Ortega, ein jetzt lebender spanischer Maler, dessen Werke zu den besseren der neuen spanischen Schule gehören, lebt zu Madrid, wo man auf den Kunstausstellungen schöne Gemälde von ihm sah.
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