Oliver, John, Glasmaler und Kupferstecher , wurde 1616 in Lon- don geboren, und von seinem Bruder Peter Oliver in der Kunst unterrichtet. Er malte in Miniatur , noch mehr aber auf Glas . In Christ Church zu Oxford ist das Glasfenster mit der Befreiung Petri aus dem Gefängnisse sein Werk. Man liest darauf: Oliver aet. suae 84. ano 1700 pinxit deditque. Dies ist wohl das letzte Werk des Künstlers, denn er starb noch in diesem Jahre, seiner Kunst und seiner anderen Kenntnisse wegen geachtet. J. Beckett stach nach ihm die auf dem Bette ruhende Venus, zu ihren Füs- sen zwei Tauben; P. Schenk die nackte Venus auf dem Brett schlafend.
Oliver ätzte auch in Kupfer, und arbeitete in schwarzer Manier.
His Royal Highness George Prince of Denmark . J. Oliver fe. et ex. In schwarzer Manier. Oval H. 6 Z. 4 L., Br. 7 Z. 6 L. Schr selten; bei Weigel 2 Thl.
The Lord Chancellor (Jefferies). J. Oliver ex. Oval. H. 8 Z. 10 L., Br. 7 Z. 3 L. Die Aufführung dieses Schwarz- kunstblattes nennt L. de Laborde (Hist. de la gravure en maniere noire. 1830) hart und trocken, aber eigenthümlich. Es gibt auch einen reinen Aetzdruck von diesem Bildnisse.
Jakob II., König von England , in schwarzer Manier, fol.
Das Bildnis des Zwerges J. Worenberg, geätzt, 4: %
Ein schlafender Knabe , daneben ein Todtenschädel. Mortis irpago. nach Art. Gentilesca, radirt, 4. Sehr selten.
Eine Ansicht von Tanger, 1676 radirt, qu. fol.
Eine Ansicht der Bäder in Bath , radirt, qu. fol.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_qsM-AAAAcAAJ_2/