Oelrichs, Meta, Malerin und Zeichnerin aus Bremen , wurde um 1785 geboren. Sie war die Tochter eines Rathsherrn in Bremen, der eine bedeutende Gemäldesammlung hatte, die nach seinem 1811 erfüllten Tode zerstreut wurde. Es existiert ein Catalog dieser in französischer Sprache. Nach diesen Malwerken übte sich Meta mit großem Fleisse, bis sie endlich nach Dresden kam, wo der Landschaftsmaler Friedrich sich der talentvollen Künstlerin annahm. Nach etlichen Jahren kehrte sie nach Bremen zurück, wo sie mit dem Rathsherrn J. Schulmacher in ein eheliches Bündniss trat. Jetzt fand sie zur Kunstübung wenig Muße mehr; auch starb diese geachtete Dame schon um 1820.
Meta Oelrichs malte einige Copien nach Gemälden in der Samm- lung ihres Vaters, und in Dresden etliche Landschaften in der Weise Friedrich's. Bildnisse und historische Darstellungen malte sie nur wenige, desto zahlreicher sind aber ihre Zeichnungen in schwarzer Kreide, Tusch , Aquarell , mit dem Stifte und mit der Feder. Sie bestehen meistens in Landschaften mit Figuren, Bäu- men, Ruinen, und besonders leicht und geistreich sollen jene in schwarzer Kreide behandelt sein. Nach einer Mittheilung des Schriftstellers Dr. Icken aus Bremen,
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