Oddi, oder Odazi, Giovanni, Maler und Radierer ; wurde 1663 in Rom geboren, und von Blosmagri ungerichtet, bis sich G. B. Gauli und C. Ferri seiner annahmen. Er wetteiferte mit Baciccio, doch nicht mit gleichem Erfolge, obgleich auch Odazzi Hündertigkeit besass. Er galt für einen geschickten Künstler, weshalben er zur Ausschmückung von St. Maria dell'Anima in Palermo bestellt wurde. Er malte da den Propheten Hoseas. In den Kirchen dieser Stadt fanden sich ehedem viele Bilder von ihm; denn der Künstler übernahm jede Arbeit. Seine Freskomalereien wurden besonders hoch geschätzt. Pascoli sagt, das von ihm gemalte Gewölbe des Domes zu Veltri läutte ihm einen Platz unter den berühmtesten Künstlern ein, in damaliger Zeit. Der Papst ertheilte ihm den Christusorden. Starb zu Mailand 1731. J. B. Sintes stach nach ihm die Marter des heil. Agapitus, schöne Composition; J. B. Sintes: den Schutzengel, der ein Kind den Weg zum Himmel zeigt. Seine radierten Blätter sind sehr selten, und der Künstler nur in seiner Jugend bei Biedmaert, und inre Odazzi; oder Odasi, Antonio, der Bruder des Obigen, war Bildhauer und Historien; H. Rossi stach nach ihm das Bildnis des Cardinals Lercari.
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