Numan, Hermanus

Numan, Hermanus, Zeichner und Maler, wurde zu Eringe bei Gröningen geboren, und in letzterer Stadt, wo sein Vater eine Fabrik übernahm, erhielt er seine Jugendbildung. Im Zeichnen hatte er anfangs kein anderes Vorbild, als die Fabrikwaaren seines Vaters, die teilweise mit Blumen, Früchten, Landschaften und Figuren bemalt waren, endlich aber sah ihm sein Vater um einen besseren Unterricht um, den er zu Harlem bei Jan Augustin fand. Numan blieb da vier Jahre in der Lehre, und auch später noch half er dem Meister in seiner Tapetenfabrik. Nach einiger Zeit kehrte er nach Gröningen zurück, wo er anfangs viele Bildnisse in Öl und Pastell malte, und so viel gewann, dass er zur wei- teren Ausbildung eine Reise nach Paris antreten konnte. Er stu- dier te da die berühmtesten Werke der Malerei, übte sich bei Le Bas auch im Kupferstechen, und mit tüchtigen Kenntnissen ausge- rüstet, kehrte er endlich nach Amsterdam zurück. Hier malte er Bildnisse, auch Decorationen für das neue Schauspielhaus, und 1797 gab er 24 holländische Ansichten heraus, die leicht geätzt und in Abergischer Manier coloriert sind. In Kunstsammlungen seines Vaterlandes findet man viele Zeichnungen von diesem Künstler, Landschaften nach der Natur, und Zeichnungen nach Gemälden. Er befasste sich auch viel mit dem Zeichnungsunterrichte, und gab zu diesem Zwecke ein eigenes Werk heraus, unter dem Titel: De beoefening der Teekenkunde, door de eerste gronden der Meet- kunde gemakkelijk gemaakt. Amsterdam und 1810.

Numan war auch Direktor der Gesellschaft Felix Meritis, und Mitglied des niederländischen Instituts. Das Todesjahr des Künst- lers konnten wir nicht erfahren.

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